Warum es ein rückwärtsgerichteter Buggy und Kinderwagen sein musste {Sponsored}

rückwärtsgerichteter Buggy von Bonavi

    Copyright: Bonavi

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Vor einem Jahr begann meine Suche nach einem passenden Kinderwagen für Baby Erbse. Aufgrund meiner Anforderungen war es leider etwas kompliziert einen geeigneten Wagen zu finden: Es sollte ein Kombi-Kinderwagen werden, eine Mischung aus Retro und modern mit grauem Bezug und vor allem sollte der Sportsitz (Buggyaufsatz) ebenfalls rückwärtsgerichtet sein. Mein Monchichi sollte beim Fahren die Möglichkeit haben ihre Eltern zu sehen. Immerhin vermittelt das ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Auf beiden Seiten.

Babyfachmärkte haben uns enttäuscht

Allerdings gestaltete sich die Suche als schwieriger als gedacht. Im lokalen Handel wurden wir nicht fündig: Entweder der Kinderwagen war zu teuer (für 1000 € bekommt man einen gebrauchten Kleinwagen!), das Modell entsprach nicht meinen Vorstellungen, oder die (Online-) Bewertungen lasen sich nicht sehr positiv.

Ja – auch, wenn wir lokal einkaufen gehen, checken wir teure Produkte online. Meist live vor Ort. Die Verkäufer können nämlich viel erzählen, wenn der Tag lang ist… Leider hatte ich mich auch zunächst von einem bestimmten Modell blenden lassen. Im Laden machte er auch eine super Figur! Allerdings fiel er beim Online-Check dann doch durch. Ich würde euch daher zwingend raten, immer nach Bewertungen im Netz zu suchen, wenn ihr mehr Geld investieren möchtet.

Rückwärts im Auto, am Bauch und auf der Straße

Offline war also nichts zu Finden – also ab ins Netz. Dabei habe ich einfach nach „Kombi-Kinderwagen, rückwärts“ und ähnliche Suchbegriffe ausprobiert. Meine Kinder fahren rückwärts im Reboarder, weil es sicherer ist. Ich trage sie rückwärts, weil es gut für die Körperhaltung ist. Da ist ja wohl auch klar, dass ich sie rückwärts im Kinderwagen schieben möchte.

Normal ist die Babywanne bei Kombi-Kinderwägen immer zu den Eltern gerichtet. Man kann das Baby also beim Schlafen beobachten oder liebevolle Blicke zuwerfen. Kaum ist das Baby der Wanne entwachsen (manchmal schon ab 6 Monaten), werden die Kinder mit dem Blick nach vorn in den Sportsitz/Buggy gesetzt.

Warum für Babys ein rückwärtsgerichteter Buggy sinnvoll ist

Warum? Davon abgesehen, dass sie ohnehin nicht sitzen sollten, ehe sie selbstständig in die Sitzhaltung kommen und/oder entsprechend stabil sitzen, sind die meisten Babys zu jung, um in Fahrtrichtung zu sitzen. Setzt man die Kinder zu früh nach vorn gerichtet, nimmt man ihnen die Möglichkeit sich an den liebevollen Blicken zu orientieren. Stattdessen setzen wir sie ungefiltert der Umwelt aus. Ohne die Möglichkeit sich davon abzuschirmen oder Schutz zu suchen. Wie das aus Kinderperspektive aussehen kann, zeigt dieses Video:

Gruselig, oder? Immerhin sprechen wir hier von Babys. Das sind sehr viele Eindrücke, die auf sie hernieder prasseln. Wie sollen Babys das gut verarbeiten? Natürlich gibt es (Klein-)Kinder, die aktiv zeigen, dass sie gern in Fahrtrichtung sitzen. Sie drehen sich im Wagen immer wieder nach vorne und versuchen sich durch waghalsige Stunts aus dem Kinderwagen zu befreien.

Beobachtet euer Kind und bietet Rückzugsmöglichkeiten

Außerdem fahren natürlich ältere Kinder lieber nach vorne. Keine Frage! Es kommt IMMER auf das Kind an. Beobachtet eure Kinder einfach mal während der Fahrt. Womöglich gibt es Zeitpunkte, an denen sie mit den Eindrücken besser klar kommen und eben weniger. Gerade, wenn sie müde werden, lohnt es sich den Sitz zu drehen, damit sie Ruhe finden können und ihr sie im Schlaf im Auge habt.

 

Daher ist ein Kinderwagen, den man beliebig in Fahrtrichtung und eben auch rückwärtsgerichtet drehen kann, perfekt! Auch Kleinkinder suchen nach längeren Fahrten die Nähe zu den Eltern. Wer einen flexiblen Kinderwagen besitzt, kann flexibel reagieren. Auch Hebamme Luise Kaller hat da eine klare Meinung:

„Man solle als  Mutter/Elternteil immer erst auf das eigene Bauchgefühl hören, anstatt sich strikt an diverse Elternratgeber und Co. zu halten. Man solle sich da ganz nach den Vorlieben und Bedürfnissen des Kindes richten. Natürlich komme es auch etwas auf das Alter an, aber sie habe erlebt, dass manche Kinder am liebsten die Eltern bei der Fahrt anschauen und andere, die lieber in Fahrtrichtung die Welt entdecken wollen.“

Der Bonavi Kinderwagen ist flexibel und erschwinglich

Deshalb findet sie die Möglichkeit beim Bonavi auch so gut, sich da ganz nach den Wünschen des Kindes richten zu können, indem man den Sitz ganz einfach drehen kann. Bonavi ist ein Hersteller von Kinderwägen, der vor allem auf die Kombination von fairen Preisen und qualitativ hochwertige Materialien Wert legt. Daneben ist natürlich ein funktionelles Design wichtig – ein Kinderwagen der schick aussieht, sich aber nicht gut verstauen lässt, ist leider wenig sinnvoll.

Ich möchte euch den Bonavi daher gern näher vorstellen und euch am Ende des Beitrages noch Tipps zum Kinderwagenkauf ans Herz legen.

Als Hebamme den Blick für´s Wesentliche

Auf der Suche nach einem geeigneten Kinderwagen habe ich einige Online-Shops durchstöbert. Der Bonavi wäre aufgrund des Preises und Designs in die engere Wahl gekommen. Allerdings hat ein anderes Modell das Rennen gemacht – was ich mittlerweile bereue (davon erzähl ihr euch ein ander Mal).  Hebamme Luise Kaller gehört mit zum Gründerteam von Bonavi.

Als Hebamme hat sie natürlich ein offenes Ohr für frischgebackene Eltern. Sie hat mehr als 50 Jahre als Hebamme auf dem Buckel und demnach ganze Elterngenerationen begleitet. Sie stand den Eltern bei, hat zugehört und stieß dabei immer wieder auf die gleichen Probleme: Mobilität.

Wenn der Nestbautrieb Überhand nimmt

Wenn man dem Nestbautrieb verfallen ist, verliert man ja schnell mal den Blick für´s Wesentliche und lässt sich locken. Ich auch. Da wird es dann auch mal gern der Kinderwagen der hübsch aussieht, aber so gar nicht in den Kofferraum passen will – wie bei uns. Luise kennt diese Problematik und hat sich bemüht einen Kinderwagen zu konzipieren, der den Anforderungen junger Eltern gerecht wird. Der Bonavi.

Ich habe sie gefragt, welche Eigenschaften ihr am Bonavi gefallen. Sie findet die Wendigkeit und leichte Handhabung des Bonavi mit am besten; wollte sich aber auch nicht so richtig festlegen. Immerhin ist es ja quasi „ihr Baby“: Sie hat ihn mit entwickelt und sieht in allen Features ihren Sinn und Zweck. Weiterhin sei eben auch der Preis unschlagbar. Das erreiche man vor allem durch den Verzicht auf Zwischenhändler. So sei er weit günstiger als qualitativ gleichwertige Kinderwagen anderer Hersteller.

Bonavi Onlineshop Screenshot

Screenshot: https://bonavi.de (Abrufdatum: 13.2.2018)

Strukturierter Shop mit breitem Serviceangebot

Im sehr übersichtlichen Onlineshop – hier wird Wert auf schlichte eleganz gelegt – findet ihr neben Infos zum Kinderwagen und der Preisgestaltung, Informationen zu Garantie und Testphase. Ihr könnt den Bonavi ganze 30 Tage testen. Zu Hause und im Alltag. Gefällt er euch nicht, schickt ihr ihn einfach zurück. Auch das wird von Bonavi übernommen.

Der Shop ist sehr strukturiert aufgebaut und führt euch im Handrumdrehen zum neuen Kinderwagen. Daneben gibt es eine kleine Palette an Zubehört-Produkten. Hier wirkt nichts überladen, sondern mit Bedacht ausgewählt. Nachdem der Wagen bestellt wurde, wird er euch nach maximal 5 Tagen zugestellt (wir mussten damals 10! Wochen warten). Und dann könnt ihr schon loslegen und die Testlaufzeit genießen. Behaltet ihr ihn anschließend, müsst ihr nichts weiter tun, als die neu-gewonnene Mobilität zu genießen.

Falls der Kinderwagen repariert werden muss, stellt euch Bonavi einen Ersatzwagen oder liefert erforderliche Ersatzteile – kostenlos. Das finde ich schon sehr serviceorientiert. Das dritte Jahr Grantie ist da noch ein Sahnehäubchen – das findet man (kostenlos) doch recht selten vor.

Serviceangebot bei bonavi

Screenshot: https://bonavi.de (Abrufdatum: 13.2.2018)

Habe ich euch nun neugierig gemacht? Falls ihr nun mit dem Gedanken spielt, einen neuen Kinderwagen zu kaufen, habe ich noch eine kleine Checkliste für euch vorbereitet. Wenn ihr diese Punkte beherzigt, sollte ihr lange Freude am neuen Kinderwagen haben.

Tipps zum Kinderwagen-Kauf

  • Preise lokal und online vergleichen
  • Online-Bewertungen suchen
  • Rückgabe-Recht prüfen
  • Kauf auf Raten möglich?
  • Ist der Kinderwagen beidseitig verwendbar?
  • Sind die Materialien schadstofffrei?
  • Passt der Wagen ins Auto?
  • Ist eine Testfahrt möglich?
  • Wie sieht es mit der Garantie aus?
  • Gibt es einen Reparaturservice?
  • Habe ich ein gutes Gefühl? (nicht unwichtig!)

Und jetzt ihr: Woraufhabt ihr beim Kinderwagenkauf geachtet? Wer schiebt auch im Sportsitz noch rückwärts, wer ist sofort auf Vorwärtsfahren umgestiegen?

 

Mehr zu den Vorteilen eines rückwärtsgerichteten Buggys, könnt ihr auf dem Wunschkind-Blog nachlesen. Außerdem könnt ihr bei Rubbelbatz nachlesen, wie sie zu rückwärtsfahrenden Buggys steht.

[Anzeige] Lieben Dank an Bonavi für das Interview und die Bereitstellung der Informationen!

Von |2018-02-14T17:14:12+00:00Februar 14, 2018|Kategorien: Baby & Kleinkind, Produkttests|Tags: , , , |12 Kommentare

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Olga
Gast
Olga

Schicker Wagen =)

Uii, ist es schon lange her, aber ja, auch wir haben uns daran orientiert, dass der Kinderwagen praktisch ist und unter anderem auch verstellbar ist. Unser Kleiner hat es gemocht, nach vorne zu gucken. Der Große dagegen gar nicht. Beide saßen aber nur so lange drin, bis sie net laufen könnten, somit war das Thema Kinderwagen einmal mit 16 Monaten und einmal mit 19 vorbei. Kaum könnten die Jungs laufen, wollten sie nimmer gefahren werden. Angeschnallt haben wir beide nicht. Da sie net laufen wollten, haben sie keine Anstalten gezeigt, aus dem Wagen rauszufallen 🙂

2KindChaos
Gast

So einen Buggy hatten wir auch, das ich richtig genial – vor allem für Kinder, die eher ängstlich sind <3

Janina
Gast

Schade, dass wir mit dem Thema schon durch sind. Die Kinderwagen von Bonavi sehen toll aus!

nine
Gast

Schöne Vorstellung, für mich wäre er aber wegen der Miniräder nichts. Ich steh dann doch mehr auf Nostalgie und große Räder, gerade hier auf dem Dorf.

Emra
Gast

Danke für deinen tollen und vor allem informativen Blog. War einfach nur Klasse zu lesen.

Der Buggy-Experte
Gast

Halli Hallo Paddi hier 🙂
Wir sind auch große Verfächter eines rückwärtsgerichteten Kinderwagens. A. hat man sein Kind im Blick und B. gibt man ihm eine gewisse Sicherheit wenn es die Eltern im Blick hat. Zumal wie ihr schon beschrieben hat, sollte das Kind in der Liegeposition gefahren werden, sofern es noch nicht alleine in der Sitzhaltung sitzen kann. Daher finde ich eure Auswahl genau richtig.
Auch heute sollte man noch darauf achten. Man muss nicht das teuerste Modell wählen aber es sollte einen stabilen Halt geben.

Beste Grüße aus Baden,
Paddi

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