„Friesenstalker“ hat mich gefesselt und baut eine bedrohliche Atmosphäre auf !!

Sina Jorritsma studierte in Hamburg Germanistik und Philosophie, danach kehrte sie wieder in ihre Heimat nach Ostfriesland zurück. Sie veröffentlicht ihre Werke unter Pseudonym, da sie oft Ereignisse oder Beobachtungen aus ihrem Leben mit in ihre Geschichten einbaut. Sina Jorritsma lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort bei Emden. Ihr aktuelles Werk heißt „Friesenstalker“.

Klappentext:

„Die ostfriesische Insel Borkum wird von einem düsteren Mord erschüttert. Ein verurteilter Stalker wird tot aufgefunden, gnadenlos stranguliert mit einem Seil. Handelt es sich um einen gemeinschaftlichen Racheakt? Ausgerechnet die drei jungen Frauen, die den Stalker angezeigt hatten, machen gerade zusammen Urlaub auf Borkum. Haben Reina, Hanna und Janina ein Mordkomplott geschmiedet und sich an ihrem Peiniger gerächt? Einiges deutet darauf hin, doch die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll ermitteln in alle Richtungen. Ins Visier gerät auch die Schwester des Ermordeten, Helena Kiebing. Sie scheint ihren Bruder zutiefst gehasst zu haben, und sie ist in merkwürdige Machenschaften verstrickt … Je tiefer die Kommissare graben, desto unübersichtlicher wird der Fall. Schließlich überschlagen sich die Ereignisse auf der Nordseeinsel, und plötzlich gerät Mona in tödliche Gefahr …“

Wichtige Informationen zum Buch:

Friesenstalker

Autorin: Sina Jorritsma
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2017
ISBN: 978-3955736880
Verlag: Klarant

Cover:
Mich hat das Cover gleich angesprochen. In der typischen Dünenlandschaft, die auch in Ostfriesland zu finden ist, steht eine junge, leicht bekleidete Frau mit dem Rücken zu uns. Ganz in ihrer Nähe befindet sich ein Leuchtturm. Die Gestaltung gibt Hinweise auf den Inhalt, verrät aber nicht zuviel.

Inhalt:
„Friesenstalker“ ist das neuste Werk der Autorin Sina Jorritsma. Es ist gleichzeitig der sechste Fall, in dem die Kommissare Enno Moll und Mona Sander gemeinsam ermitteln. Wichtig für alle Neueinsteiger zu wissen ist, dass die Bücher auch alle getrennt voneinander gelesen werden können. Ich persönlich, finde es jedoch immer wieder schön, auf altbekannte Charaktere zu treffen. Ganz besonders interessant, empfinde ich die jeweilige Entwicklung der Charaktere dabei zu beobachten. Sina Jorritsma beschäftigt sich hier natürlich mit den Ermittlungsarbeiten der Polizei, im eigentlichen Mittelpunkt steht jedoch das Thema Stalking. Leider ist es eine Straftat, bei der man leicht versucht ist, sie als harmlos abzutun. Es geschieht ja oftmals nichts in Bezug auf körperliche Gewalt. Ich stelle es mir jedoch extrem bedrohlich vor, dauerhaft verfolgt oder auch nur beobachtet zu werden. Man fühlt sich nicht nur in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt. Zum Glück bin ich noch nie ein Stalkingopfer geworden, jedoch habe ich es bei einer guten Freundin mitverfolgen können. Es ging nachher soweit, dass sie nicht mehr alleine vor die Tür gehen wollte. Die psychischen Auswirkungen können da sehr stark sein. Enno und Mona geben bei ihren Ermittlungen wiederholt ein gutes Paar ab, dass sich in seiner Art und Weise zu handeln, wirklich perfekt ergänzt. Man könnte sagen, sie sind wie füreinander geschaffen ;-). Gut gefallen hat mir, dass Sina Jorritsma auch den Kommissaren ihre Schwächen und Fehler zugesteht, denn das lässt sie wirklich sympathisch wirken.

Aufbau, Struktur & Stil:
Die Handlung in „Friesenstalker“ wird dem Leser aus Sicht von Mona Sander, die hier die eigentliche Protagonistin stellt, nahegebracht. Sina Jorritsma lässt sie die Ereignisse aus ihrer Sicht, in der dritten Person, schildern, was ich als sehr passend empfunden habe. Schon nach wenigen Seiten befindet man sich in „Friesenstalker“ mitten im Geschehen. Die Spannung wird dadurch unglaublich schnell aufgebaut und es gelingt der Autorin, diese auch wunderbar sie über die gesamte Handlung konstant zu halten bzw. noch zu steigern. Die detaillierten Beschreibungen vieler Situationen lassen eine starke Verbundenheit zu den Ermittlern aufkommen und es gelang mir sehr gut, mich in die Geschehnisse hineinzuversetzen. Besonders gut gefallen hat mir die bedrohlich wirkende Atmosphäre. Auch ist es Sina Jorritsma im Laufe des Buchs einige Mal gelungen, mich durch Wendungen zu überraschen. Mit dieser Auflösung des Falls hätte ich zu Beginn definitiv nicht gerechnet.

Fazit:
Mit ihrem neusten Werk „Friesenstalker“ überzeugt Sina Jorritsma erneut. Sie baut eine bedrohliche Atmosphäre auf, überrascht durch Wendungen und schaffte es mich innerhalb weniger Seiten bereits zu fesseln. Ich kann Euch „Friesenstalker“ nur empfehlen !!

Ich gebe fünf von fünf Funkelchen.

Bewertungssteinchen

Von | 2017-10-13T13:28:55+00:00 Oktober 13, 2017|Kategorien: Bücher und mehr, Gastblogger|Tags: , , , , , , |0 Kommentare

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