Kinokritik: Gone Girl – Das perfekte Opfer – Drama

Gone Girl war ein Film, der mich bis ins Mark berührt hat und mich dazu gebracht hat, meine Ehe grundlegend zu überdenken. Selbst nach dem Film hatte ich ein übles Gefühl im Magen…

Gone Girl – Das perfekte Opfer

Gone Girl Das perfekte Opfer Tickets

Handlung: Amy Dunne (Rosamund Pike) verschwindet an ihrem fünften Hochzeitstag spurlos. Alle Indizien rücken den Ehemann Nick Dunne (Ben Affleck) in das Zentrum der mutmaßlichen Straftat, sein eigenartiges Verhalten trägt zum Verdacht seiner Umgebung nicht unwesentlich bei. Eigentlich galt er in ihrer Heimatstadt als perfekter Ehemann, doch mit dem Fortgang der Ermittlungen wird klar, dass dieses Bild zwar trügt, doch auch Amy nicht die sanfte Person war, die ihre Umgebung kannte. Mit dem Fund von Amys Tagebuch und einer mysteriösen, silbernen Geschenkbox, die sich gut versteckt in ihrem Schlafzimmer befand und offensichtlich geleert wurde, geraten die Ermittler in einen Strudel aus Lügen und Täuschungen. Doch während die ganze Stadt an der zerstörten Illusion einer perfekten Ehe zu verzweifeln droht, beteuert Nick weiterhin seine Unschuld. (Quelle: Moviepilot)

Deutscher Titel: Gone Girl – Das perfekte Opfer/Originaltitel: Gone Girl

Produktionsland: Vereinigte Staaten/Originalsprache: Englisch

Erscheinungsjahr: 2014/Laufzeit: 149 Minuten

Bei der BdB Aktion zu Gone Girl hatte ich glücklicherweise Kinotickets gewonnen, die ich letzten Freitag mit meinem Mann eingelöst habe. Was habe ich mich gefreut! Das Buch habe ich nicht gelesen, aber da meine Arbeitskollegen so von dem Film geschwärmt haben, hatte ich großes erwartet und….ich wurde nicht enttäuscht 😉

Auf Spurensuche mit Ben Affleck

Altersfreigabe: Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben – zu Recht! In dem Film gibt es eine Szene, die ist wirklich nichts für junge Menschen, abgesehen, von den etlichen erotischen Szenen 😉 Ich musste kurzzeitig sogar an die Brutalität von Sin City denken. Nicht nur das: Auch die Handlung, die sich quasi auf Psychoebene abspielt ist ganz schön brutal bzw. einfach nur krank…

Handlung: Ich war von der Geschichte abolut begeistert! Bis zum Schluss saß ich gespannt im Kinosessel und hatte ein furchtbares Gefühl in der Magengegend, das sich auch nach dem Film nicht sofort verzogen hat. Die Story ist wirklich sehr gut erzählt worden und der Wechsel zwischen den Zeitlinien ist perfekt gelungen. Vor allem aber, weiß der Zuschauer bis zuletzt nicht, was wahr und was eine Täuschung ist und dann kommt der riesige Knall. Auch gelungen ist die Sympathisierung bzw. Entsympathisierung mit den Charakteren. Innerhalb der Geschichte wechselt diese nämlich, sodass man einfach gar keinen richtigen Liebling haben kann. Das Ende ist offen, aber stört mich nicht im geringsten, denn es ist so Psycho, dass es jede Menge Zündstoff für die Fantasie hinterlässt.

Impressionen: Endlich mal kein 3D Film! Dieser Film hat aber auch mehr auf der Psycho-Ebene gespielt und musste gar keine Special-Effects liefern, um speziell zu sein. Zwischen dem, was man sieht und dem, was sich „dahinter“ abspielt, war ein riesengroßer Unterschied. Ein Lächeln? Eine Umarmung? Man konnte förmlich spüren, was ein innerer Krieg in den Charakteren geherrscht hat. Herrlich 🙂

Gesamteindruck: Der Film ist sehr lohnenswert. Mein Mann fand ihn klasse und einfach super und DAS will was heißen 😉 Wir vergeben dem Film also 5 von 5 Funkelchen und denken nun über unsere Ehe nach – nein Quatsch 😛 Soweit wird es niemals kommen. Aber dennoch hat er ein merkwürdiges Gefühl hinterlassen und uns stellt sich die Frage: Ist wirklich immer alles so wie es scheint? Laufen manche Ehen hinter verschlossenen Türen wirklich so ab? Wir wollen niemals so ein Paar werden, hoffentlich enden wir nicht wie Nick und Amazing Amy.

Bewertungssteinchen

Von | 2016-10-20T11:59:44+00:00 Oktober 28, 2014|Kategorien: Dies & Das, Produkttests|Tags: , , , |3 Kommentare

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3 Kommentare auf "Kinokritik: Gone Girl – Das perfekte Opfer – Drama"

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Kerstin Scheuer
Gast

Ich höre gerade das Hörbuch und kann deinen Eindruck nur bestätigen. Den Film werde ich mir auch noch anschauen, wenn ich mit dem Hörbuch durch bin.

Natalie
Gast

Das hört sich richtig spannend an. Ich mag Filme die nicht direkt auf das Ende schließen lassen und 3D muss es nun wirklich nicht immer sein 🙂

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