„Eingeschlossen“ schafft eine fesselnde und düstere Atmosphäre !!

Matthew J. Arlidge hat fünfzehn Jahre lang als Drehbuchautor für die BBC gearbeitet. Inzwischen betreibt er eine eigene unabhängige Produktionsfirma, die vor allem auf Krimiserien spezialisiert ist. Der Auftakt der Helen-Grace-Reihe «Einer lebt, einer stirbt» war in England das erfolgreichste Debüt 2014, die Reihe erscheint in 30 Ländern.

Klappentext:

„Angeklagt wegen mehrfachen Mordes wartet D.I. Helen Grace auf ihren Prozess: Jeder Möglichkeit beraubt, ihre Unschuld zu beweisen, ist Helen im Gefängnis Holloway Zielscheibe all derer, die sie bisher verfolgt hat. Und die Übergriffe werden brutaler. Ihre einzige Verbündete: Detective Sergeant Charlie Brooks, die felsenfest an Helens Unschuld glaubt. Charlie setzt alles daran, den wahren Täter zu finden. Erst recht, als in Holloway ein brutales Verbrechen geschieht. Alles deutet auf einen Serienmörder hin. Und für Helen beginnt ein Kampf ums nackte Überleben.“

Wichtige Informationen zum Buch:

Eingeschlossen

Autor: Matthew J. Arlidge
Erscheinungsdatum: 24. Januar 2018
ISBN: 978-3499273698
Verlag: Rowohlt

Cover:
Die Gestaltung des Covers ist wieder recht schlicht gehalten. Durch den rostigen Stacheldraht, der hier von einer zur anderen Seite gezogen wurde, wird die Aussage des Titels aber sehr markant unterstrichen. Durch den Draht wird kaum jemand fliehen können.

Inhalt:
Erst vor kurzer Zeit habe ich den vorherigen Band „Letzter Schmerz“ beendet. Danach war ich wahnsinnig gespannt, wie es wohl weitergehen würde. Denn der fünfte und der aktuelle sechste Teil bauen aufeinander auf. An dieser Stelle sollte man definitiv die Reihenfolge einhalten, da es sonst zu Verständnisproblemen kommen wird. Es sind bisher sechs Bücher in der Reihe erschienen, „Eingeschlossen“ ist somit der aktuellste Band. Wir begleiten die unkonventionelle Protagonistin Helen durch ihren Alltag. Ihr Alltag besteht jedoch nicht nur aus der Jagd nach Verbrechern, denn sie befindet sich selbst im Frauengefängnis Holloway. Dort herrschen aus meiner Sicht schreckliche Zustände, ich wüsste wirklich gerne mal, ob es solche Situationen, wie sie hier regelmäßig auftreten, tatsächlich im Knast an der Tagesordnung oder ob es rein fiktive Zustände sind. Aufgrund ihres Berufs muss sie sich dort immer wieder dem Spott und auch Angriffen seitens der Mithäftlingen stellen. Ihr Leben ist alles andere als leicht. Aber trotz der Demütigungen lässt sich Helen nicht hängen, ihr Überlebensinstinkt ist sehr stark ausgeprägt, was sie hier einmal mehr unter Beweis stellt. Mir imponiert einfach immer wieder, wie gut sie sich doch auch auf ihr Bauchgefühl verlassen kann. Abgesehen davon mag ich Helen einfach, weil sie ein ehrlicher Mensch ist, der genauso ihre Ecken und Kanten hat, wie jeder andere auch. Das wirkt authentisch auf mich. Auch die weiteren Charaktere wurden sehr facettenreich und authentisch gestaltet.

Aufbau, Struktur & Stil:
Die Handlung in dem Thriller „Eingeschlossen“ wird dem Leser aus Sicht der Protagonistin, Helen Grace, geschildert. Der Autor hat sich dabei für die Perspektive in der dritten Person entschieden, was mir hier gut gefällt. Sicherlich liegt es aus daran, dass man die Ereignisse so ein klein wenig besser nur von außen betrachten kann und sich selbst nicht so schnell involviert fühlt. „Eingeschlossen“ knüpft direkt an den Vorgänger „Letzter Schmerz“ an und der Leser bekommt nur wenig Zeit, um durchatmen zu können. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, ganz besonders, da ich die beiden Werke direkt hintereinander gelesen habe. Der Autor hat es sofort geschafft mich zu fesseln und durch regelmäßige Wendungen in der Geschichte, habe ich mich selbst sehr intensiv auf das Buch eingelassen. Ich liebe es lange miträtseln zu können, was bei „Eingeschlossen“ hervorragend möglich war. Lange Zeit konnte ich nicht absehen, wie sich die Handlung weiterentwickeln würde.

Fazit:
Mit seinem Werk „Eingeschlossen“ hat es der Autor Matthew J. Arlidge wiederholt geschafft mich zu fesseln. Mit vielen Wendungen innerhalb der Handlung habe ich so nicht gerechnet und auch die Auflösung des Falls hat mir sehr gefallen.

Ich gebe fünf von fünf Funkelchen.

Bewertungssteinchen

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