„Vollmondmord“ zeigt menschliche Abgründe auf, wo man nicht damit rechnet !!

Susanne Ptak wurde 1964 geboren. Ihre ersten Erfahrungen als Autorin sammelte sie 1996 bis 2002 als Bastelbuch-Autorin für den Vielseidig-Verlag. 2003 zog es sie mit ihrem Mann nach Ostfriesland, wo sie sich ihren eigenen kleinen Traum, eine Schafskäserei zu betreiben, verwirklichte. Nach ein paar Jahren bekam sie jedoch gesundheitliche Probleme, wodurch sie plötzlich viel Zeit hatte. Sie hatte schon früher das Interesse daran mal einen Krimi zu schreiben, jetzt war die Zeit dafür gekommen. Durch das Schreiben ihrer Ostfrieslandkrimis kann sie all ihre Leidenschaften vereinen. Ihre neuste Veröffentlichung heißt „Mord in Aurich“.

Klappentext:

„Ein Mord bei Vollmond versetzt Ostfriesland in Aufruhr. In Leer wird ein junger Mann brutal erstochen aufgefunden. Als die Identität des Toten klar ist, schrillen bei Kommissar Steffen Köster die Alarmglocken. Es handelt sich um Coord Gruisinga, vor Jahren wegen Mordes an seiner Freundin Sina verurteilt und erst vor wenigen Wochen aus der Haft entlassen. Der Fall muss komplett neu aufgerollt werden. Schreckliche Dinge sind damals geschehen, und Coords Schuld wird immer zweifelhafter. Wollte der wahre Täter Coord zum Schweigen bringen? Und was hat es mit dem Geld auf sich, das bei der Leiche gefunden wurde? Der Fall steckt voller Rätsel, und schon bald treibt eine zweite Leiche die ostfriesischen Kommissare aus der Vergangenheit in die Realität zurück …“

Wichtige Informationen zum Buch:

Vollmondmord

Autorin: Susanne Ptak
Erscheinungsdatum: 23. Februar 2018
Verlag: Klarant

Cover:

Die Gestaltung des Covers gefällt mir wahnsinnig gut. Die Farben sind eher düster, was wunderbar auf die Atmosphäre abgestimmt ist. Man sieht den hellen, runden Vollmond am Himmel stehen, der nur von ein paar Wolken verdeckt wird.

Inhalt:

In der Reihe „Ostfriesische Spinngruppe ermittelt“ sind vor dem aktuellen Werk „Vollmondmord“ schon elf weitere Bücher erschienen. „Vollmondmord“ ist der zwölfte Band dieser Reihe, die Werke können jedoch alle vollkommen unabhängig voneinander gelesen werden. Lediglich die Charaktere kehren immer wieder, was ich persönlich auch gerne mag. So fällt es mir viel leichter, sie einzuschätzen, denn nach einer Weile, kann man vorab schon sagen, wer in welcher Situation, wie reagieren wird. Abgesehen davon wachsen sie einem auch ans Herz. Die Charaktere wirken in ihrer Handlungsweise sehr authentisch. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Kommissare sich untereinander trotz verschiedener Dienstgrade nicht wichtiger nehmen. Ihr Umgang miteinander ist stets kollegial bis freundschaftlich, was mir sehr gefällt. Die Autorin Susanne Ptak spricht in „Vollmondmord“ Themen an, die nicht einfach sind. So geht es hier um Vergewaltigung, Mord und Erpressung. Aber auch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind nicht ganz so leicht zu verkraften, ganz besonders innerhalb der Familie Gruisinga.

Aufbau, Struktur & Stil:
Im Werk „Vollmondmord“ wird die Handlung aus Sicht eines auktorialen Erzählers geschildert. Ich hätte es auch sehr spannend gefunden, beispielsweise aus Sicht von Janne, einer für mich wichtigen Person, in der Ich-Perspektive, einige Situationen zu erfahren. So fiel es mir ein wenig schwer, mich in die Geschehnisse, vor allem aber in die Gedanken der Charaktere hineinzuversetzen. Gut gefallen hat es mir, dass man sich schnell mitten im Geschehen befindet. Das Erzähltempo in „Vollmondmord“ ist recht hoch, ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, die Handlung würde sich ziehen, sondern fühlte mich durchgehend gut unterhalten. Man bekommt als Leser nur recht wenig Atempausen, aber genauso muss ein Krimi für mich sein. Hervorheben möchte ich auch, dass die Autorin immer wieder Wendungen in die Handlung eingebaut hat, die mich überrascht haben. So war für mich auch über einen langen Zeitraum nicht klar, wie sich die Auflösung des Falls am Ende darstellen würde. Das mag ich sehr gerne. Thematisch ist „Vollmondmord“ sehr interessant aufgebaut. Die bildliche und wunderbar flüssige Schreibweise führte dazu, dass ich mir viele Situationen sehr gut vor Augen halten konnte.

Fazit:

„Vollmondmord“ erzählt eine temporeiche und fesselnde Geschichte, die mich gut unterhalten hat und interessante Themen anspricht !!

Ich gebe vier von fünf Funkelchen.

Von | 2018-02-25T14:42:45+00:00 Februar 25, 2018|Kategorien: Bücher und mehr, Gastblogger|Tags: , , , , , |0 Kommentare

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