Aktionsbeitrag zum Werk „Mordskuss“: Gedanken zur Partnerfindung

Hallo ihr Lieben,

erst vor kurzer Zeit habe ich Euch das Werk „Mordskuss“ von Ulrike Busch vorgestellt. Neben den spannenden Mordfällen, die dort aufgeklärt werden müssen, ist auch die Liebe ein sehr großes Thema.

Heute wird es jedoch, so empfinde ich es jedenfalls persönlich, immer schwieriger einen (passenden) Partner zu finden. Zumindest schätze ich es ab einem gewissen Alter so ein. Wenn man nicht gerade über den Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden kennenlernt oder innerhalb einer Gruppe, die durch gleiche Interessen vorhanden ist, sieht es mau aus. Ich sage dass jetzt einfach mal recht pauschal, weil ich selbst diese Erfahrungen so gemacht habe.

Da sich viele Singles nach einer Weile des Austobens doch nach einer Partnerschaft sehnen, sind in den letzten Jahren vermehrt Onlineportale, die sich mit der Partnervermittlung beschäftigen, zu finden. Ich bin ehrlich, mir fällt es sehr schwer zu glauben, dass solche Systeme wirklich funktionieren. Zumal es natürlich alles Portale sind, die teils hohe monatliche Gebühren verlangen. Es erscheint mir viel zu leicht, darauf zu vertrauen, dass beispielsweise ein Mann und eine Frau eher zueinanderpassen, weil sie in ein paar Fragen, die zuvor in einer Art Katalog beantwortet wurden, übereinstimmen. Denn man fragt sich natürlich auch, wie ehrlich die Antworten überhaupt sind, vor allem weil übers Internet quasi jeder mehr oder weniger anonym bleiben kann. Auch ein Bild sagt kaum etwas aus, denn wer weiß schon, ob der Gegenüber mit dem Bild übereinstimmt. Ich bin da sehr vorsichtig und kritisch.

                                    Mordskuss

In „Mordskuss“ gibt es eine Art Hotel, das einzig und allein dazu dient, Menschen einander näher zu bringen. Man macht ein paar Tage Urlaub innerhalb einer Gruppe, die, wenn ich es richtig verstanden habe, auch den ersten Kontakt über Onlineporträts miteinander aufbaut. Ist man sich sympathisch, besteht die Möglichkeit verschiedene Unternehmungen innerhalb einer ausgewählten kleinen Gruppe zu buchen oder einzelne Teilnehmer, die man interessant findet, alleine zu treffen. Im Grunde finde ich diese Idee gar nicht so schlecht ;-), mir gefällt die Idee auf jeden Fall besser, als pures Onlinedating. Es ist irgendwie schon persönlicher. Natürlich ist es hierbei auch wichtig ehrlich einen Partner finden zu wollen, aber das sollte so oder so eine Grundvoraussetzung sein.

Wie steht ihr denn dazu? Habt ihr euren Partner womöglich sogar über die Nutzung eines Datingportals kennengelernt?

Von | 2017-05-17T15:14:55+00:00 Mai 17, 2017|Kategorien: Bücher und mehr, Dies & Das|Tags: , , , , |1 Kommentar

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1 Kommentar auf "Aktionsbeitrag zum Werk „Mordskuss“: Gedanken zur Partnerfindung"

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Rena
Gast

Hallo Lena!
Ich jedenfalls finde die Realität immer weitaus spannender als Onlinedatingportale!
Urlaub in einem Flirthotel – ja, da zeigt man sich allerdings in der Regel auch nur von seiner besten Seite. Das böse Erwachen kommt dann wie in „Mordskuss!“ 😉

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