Unser Himmel in tausend Farben-Rezension

Amy Harmon wusste schon sehr früh, dass sie selbst einmal Autorin werden wollte. Bereits in sehr jungen Jahren verbrachte sie ihre Freizeit damit zu singen und zu lesen. Bald darauf begann sie, eigene Lieder und Geschichten zu schreiben. Später arbeitete sie als Lehrerin und war Mitglied eines erfolgreichen Chors. Bisher hat sie unter anderem die Werke „Vor uns das Leben“, „Unendlich Wir“ und „Für immer Blue“ veröffentlicht.

Klappentext:

„Georgia kennt Moses‘ Geschichte. Sie weiß, dass er als Baby von seiner Mutter im Waschsalon ausgesetzt wurde und keiner seiner Verwandten ihn haben wollte. Es heißt, er habe Halluzinationen und mache nur Ärger. Als Moses zu seiner Großmutter in das Haus neben Georgias Familie zieht, warnen ihre Eltern sie vor dem geheimnisvollen Jungen, um den sich so viele Gerüchte ranken. Doch Georgia ist siebzehn und kann Moses nicht ignorieren, selbst wenn sie es noch so sehr versucht. Er ist anders, aufregend und wunderschön. Noch nie hat ein Mann solche Gefühle in ihr hervorgerufen. Obwohl Georgia spürt, dass sie mit dem Feuer spielt, lässt sie sich auf Moses ein. Doch dann geschieht etwas, das niemand hätte vorhersagen können. Etwas, das alles verändert. Und Georgia muss erkennen, dass sie die falsche Entscheidung getroffen hat …“

unser himmel

Wichtige Informationen zum Buch:

Unser Himmel in tausend Farben

Autorin: Amy Harmon

Erscheinungsdatum: 04. Mai 2016

ISBN: 978-3863960933

Verlag: Egmont INK

Cover:

Mir gefällt das Cover richtig gut. Man sieht eine junge Frau, die unter einem Baum sitzt. Sie steht im Vordergrund des Covers. Der Hintergrund ist mehrfarbig gestaltet (dunkelblau, orange, violett) und scheint voller Wellen zu sein.

Inhalt:

Ich bin ein großer Fan von Amy Harmons Bücher. Ich habe „Vor uns das Leben“ und „Unendlich Wir“ vor „Unser Himmel in tausend Farben“ gelesen und beide haben mir wahnsinnig gut gefallen. Für mich war daher sofort klar, dass ich auch das neue Werk von Amy Harmon „Unser Himmel in tausend Farben“ lesen wollte. Im Gegensatz zu den bisherigen Büchern, die ich von der Autorin kenne, spielt in diesem Buch der Aberglaube eine Rolle. Das zentrale Thema von „Unser Himmel in tausend Farben“ ist jedoch die wahre Liebe, gegenseitiges Vertrauen und die Angst davor, verletzt zu werden. Ich glaube, in mehr oder weniger ausgeprägter Form, steckt diese Angst in vielen Menschen. Manche zeigen sie nur nicht so und lassen sich davon nicht so sehr bestimmen, wie der Protagonist in dieser Geschichte. Moses kommt, anders als man es vielleicht bei diesem Namen erwarten würde, aus furchtbaren familiären Verhältnissen. Als Baby oder Kind wurde er nur rumgereicht, seine eigene Mutter hat ihn abgelehnt. Leider gerät er durch die Unbeständigkeit in den jungen Jahren schnell auf die schiefe Bahn. Seine einzige Konstante im Leben scheint seine Nana Gi zu sein. Sie holt ihn zu sich, glaubt an ihn. Moses ist eher still und wird von vielen als andersartig oder auch mal als verrückt bezeichnet. Es fällt ihm schwer, sich der „Gesellschaft“ anzupassen. Er scheint eine mystische Verbindung zu Menschen, deren Tod nicht natürlich verlief, zu haben. Ich mochte ihn trotz, oder gerade wegen seiner Eigenarten sehr gerne. Er steht sich sofort selbst im Weg und zweifelt an sich selbst, dass ich ihn liebend gerne einfach geschüttelt und gut zu gesprochen hätte. Die weibliche Protagonistin heißt Georgia. Auch sie hatte ich schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist ein hartnäckiger Mensch und relativ stur. Hat sie sich etwas in den Kopf gesetzt, lässt sie so schnell nicht locker und beweist eine große Ausdauer. Georgia liebt es die Freiheit zu spüren, was ihr beim Reiten unglaublich gut gelingt. Sie ist ziemlich selbstkritisch und bewundert Moses Art, mit manch einem Problem umzugehen. Ich habe sie als sehr positiv denkenden Menschen empfunden, oft sieht sie nur die guten Eigenschaften eines Menschen. Besonders gut hat mir gefallen, wie authentisch ihre Entwicklung, der Charaktere gestaltet wurde. Georgia und auch Moses lernen aus ihren Fehlern, die sie in der Vergangenheit gemacht haben, sie wachsen daran.

Aufbau, Struktur & Stil:

Amy Harmon schildert die Geschichte der Protagonisten aus der Ich-Perspektive. Besonders gefallen hat mir, dass sich Moses und Georgias Schilderungen regelmäßig abwechseln, so bekam ich sehr schnell eine intensive „Beziehung“ zu beiden Charakteren. Mir gefällt die wahnsinnig einfühlsame und behutsame Schreibweise, die Art, wie sie auf die Gefühle eingeht, immer sehr. Auch in ihrem neuen Werk „Unser Himmel in tausend Farben“ hat sie mich überzeugen und berühren können. Vor allem Moses Schicksal ist mir sehr nahe gegangen, was sicherlich auch an den bildlichen Beschreibungen vieler Situationen gelegen hat. Ich konnte mich wirklich gut in ihn hineinversetzen, aber auch bei der Landschaft gelang es mir sie vor meinen Augen zu sehen und die Bilder, wie einen Film ablaufen zu lassen. Mich hat das Buch schon fesseln können, an mancher Stelle hab ich es mit „Vor uns das Leben“ vergleichen müssen, was mir noch ein klein wenig besser gefallen hat.

Fazit:

„Unser Himmel in tausend Farben“ ist eine Geschichte voller Hoffnung, Verzweiflung und der wahren Liebe. Amy Harmon erzählt hochemotional und fesselnd.

Ich gebe vier von fünf Funkelchen.

4-funkelchen

Von | 2017-02-20T21:32:59+00:00 Februar 19, 2017|Kategorien: Bücher und mehr, Gastblogger|Tags: , , , , , , |0 Kommentare

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