Das Familotel Ottonenhof hat uns überzeugt {Bericht}

Vor ein paar Monaten habe ich lange recherchiert, um einen perfekten Urlaubsort für unsere Ansprüche zu finden. Das war gar nicht so einfach, denn jeder in der Familie bevorzugt etwas anderes: Ich mag Wellness, Sonne, Strand und Meer. Ich möchte in Ruhe am Wasser liegen, braun werden und lesen. Und ein paar Wellnessbehanldungen. Oder im Zelt auf dem Festivalplatz so richtig schön chillen.  Mein Mann ist nicht der große Fan vom Campen. Er möchte am liebsten Reiten oder Rad fahren. Sein Herzenswunsch ist eine Reise nach Irland – natürlich ist das aktuell zu teuer und nicht machbar. Einfach nur in die Sonne fliegen aber auch nicht, denn er verbrennt nach nur 30 Sekunden Sonnen-Kontakt 😉 Und dann ist da noch Claire. Ansprüche kann sie natürlich noch keine äußern, aber uns ist bewusst, dass sie andere Kinder braucht, um ausgepowert zu sein. Sie will toben, rennen, springen – ihre Energiereserven sind unbegrenzt. Unsere leider schon, daher können wir das gar nicht stemmen, ohne anschließend selbst nochmal Urlaub zu brauchen. Daneben finde ich aber auch gemeinsame Aktivitäten, wie schwimmen gehen oder Ausflüge wichtig. Oder irgendwas mit Tieren, denn Claire ist ein Tiernarr <3

Wir wollen also: Wellness, Entspannung, Ruhe, Platz zum Toben, andere Kinder, Tiere, Zeit für uns, Zeit mit Claire, Zeit für die gesamte Familie. Und kochen will ich auch nicht, sondern bekocht werden. Achja und das alles im bezahlbaren Rahmen versteht sich.

Familotel Ottonenhof

Man kann nicht alles haben? Doch!

Uns wurde angeraten, einen Urlaub auf dem Bauernhof zu machen. Da gibt es Tiere und es sei verhältnismäßig günstig. Auch andere Kinder zum Spielen wird es sicherlich geben. Allerdings ist das dann ein Abenteuerurlaub für Claire – natürlich schön, aber nur semi-entspannend für uns… Nochmal nach Center Parcs wollten wir auch nicht, weil es einfach ein ziemlich teurer Badeurlaub war. So gingen die Überlegungen hin und her, als wir den Urlaub bei der smava-Kinderwünsche-Aktion gewonnen hatten. Dann kamen die Diskussionen auf. Es hieß, dass wir einfach einen Urlaub für Claire machen sollten, als Eltern hat man ja eh nix zu melden. Aber da bleibe ich stur. Nur, weil ich Mutter bin, heißt es nicht, dass ich nicht auch Entspannung verdient habe. Im Gegenteil. Die Suche führte mich durchs Internet, ich ignorierte die kritischen Stimmen:

„Alle Ansprüche kann man eh nicht erfüllen.“ – Doch, das geht. Auf dem Ottonenhof beispielsweise.

Mit Erfolg: Ich bin auf das „Familotel-Konzept“ gestoßen. Urlaub für die ganze Familie! Wir hatten sogar drei Familotels in der Nähe und hatten die Qual der Wahl. Letztlich hat der Preis den Ausschlag gegeben und wir haben uns für das Familotel Ottonenhof entschieden. Das Konzept ist recht simpel: Das Hotel bietet rund 50 Stunden Kinderbetreuung in der Woche an. Auch am Wochenende. So kann man als Paar flexibel Zeiten bestimmen, die man gemeinsam und mit dem Kind verbringt. Der Ottonenhof bietet darüber hinaus eine Wellnesslandschaft, Ponyreiten, Kleintiere und schöne Wanderrouten an. Das klang sehr gut in unseren Ohren, also gesagt getan: Wir haben gebucht. Insgesamt 7 Übernachtungen Anfang Januar.

Eigentlich bin ich eher der Sommerurlauber, allerdings fiel dieser aufgrund des teuren Umzugs flach. Doch auch ein Winterurlaub hat ein paar Vorzüge, wie ich im Nachhinein feststellen muss. Doch alles nach der Reihe. Ich möchte euch gern einfach mal den Ottonenhof mit all seinen Vorzügen und kleinen Problemstellen vorstellen. Dabei gehe ich nachfolgend auf die Zimmer, die Verpflegung, die Betreuung, das Freizeit-Angebot, den Wellnessbereich und letztlich das Preis-Leistungs-Verhältnis ein.

Landschaft-Ottonenhof

Unsere persönlichen Eindrücke des Familotel Ottonenhof

Eigentlich ist es falsch von den Zimmern zu sprechen. Es handelt sich um kleine Ferienwohnungen. Wir haben das kleinste Zimmer (Weide 1) gebucht und hatten dennoch eine rund 25qm große Wohnung zur Verfügung. Diese bestand aus einem Wohnbereich inklusive Kochnische, einem kleinen Tischen sowie einer Schlafcouch. Perfekt, wenn das Kind im angrenzenden Schlafzimmer geschlafen hat und die Eltern sich ein wenig „zurückziehen“ wollten 😉 Das  Schlafzimmer verfügte über ein Doppelbett und Nachtschränkchen. Zusätzlich konnten wir kostenlos ein Babybettchen dazu buchen. Alternativ kann man aber auch einen Rausfallschutz haben, wenn man das Familienbett bevorzugt. Natürlich gab es noch ein kleines Badezimmer mit Toilette, Waschbecken und geräumiger Dusche, damit das Elternteil bequem mit dem Kind duschen kann. Genutzt haben wir tatsächlich nur das Bett und die Toilette in der Wohnung. Da wir „All in Premium – ohne Mittag“ gebucht hatten, gab es keinen Grund zu kochen. Die Dusche mussten wir auch nicht nutzen, da wir im Schwimmbad oder nach dem Saunagang geduscht hatten. Die Ferienwohnung war in einem Top-Zustand. Es war sauber, nirgendwo waren die Fugen verfärbt oder Ähnliches. Ein großes Plus 🙂 Insgesamt bot die Wohnung ausreichend Platz, war sehr sauber und erfüllte ihren Zweck.

Unsere Wohnung befand sich nicht im Hotel direkt, sondern im Gästehaus, ein 1-Minuten Fußweg vom Hotel entfernt. Das kam uns sogar entgegen, da ab Freitag sehr viel Betrieb im Hotel war und wir so unsere Ruhe hatten und ungestört entspannen konnten.

Durch unsere Buchung des „All in Premium – ohne Mittag“-Pakets waren Frühstück, Kuchen an Nachmittag, sowie Abendessen und Getränke all inkl. (bis 23 Uhr) im Preis enthalten. Wir hätten auch Halbpension oder „All in Premium – mit Mittagessen“ buchen können. Kinder erhalten – egal bei welcher Buchung- immer Mittagessen und Snacks dazu. Daher war das für uns in Ordnung. Wir haben ohnehin erst gegen 10 Uhr unser Frühstück beendet und waren daher bis zur Kuchenzeit völlig gesättigt.

Salatbuffet

Das Frühstück (von 7.30 bis 10 Uhr) bot verschiedenen Belag wie Wurst, Käse, Marmelade und Honig an. Daneben verschiedene Joghurts und eine kleine Auswahl an Cornflakes und Co. Es gab zudem noch Gemüse und „Kleinigkeiten“ wie Wurstsalat. An jedem Morgen gab es zudem frische Eier – entweder als Rührei oder Spiegelei und harte gekochte Eier. Mir persönlich hat ja der Lachs gefehlt, um das Essen abzurunden 😉 Das ist aber meckern auf hohem Niveau – ganz klar. Dennoch war das Frühstück sehr lecker, die Brötchen waren frisch und hin und wieder gab es sogar Croissants. Wenn man später kam, waren die Eier oft alle, doch auf Nachfrage gab es natürlich auch nochmal neue Eiergerichte.

Das Mittagessen hätten wir täglich dazu buchen können, aber das war nicht notwendig. Claire hat hin und wieder in der Kindergruppe daran teilgenommen oder sie aß einfach mit uns, während wir Kakao getrunken haben. Es gab Pizza, Nudeln, Eintopf – das Essen war abwechslungsreich, nicht immer „gesund“, aber lecker. Das ist die Hauptsache.

Am Nachmittag gab es immer frische Kuchen. Daran gibt es nichts zu meckern. Sie waren ein Traum. Am Besten fand ich die Idee selber Waffeln machen zu können. Dazu gab es Kirschen, Sahne und Puderzucker. Zusammen mit einer heißen Tasse Kakao und kniehohem Schnee einfach die perfekte Nachmittagsbeschäftigung 😉

Das Abendessen scheidet die Geister: Wir haben zweimal Menü gegessen und ansonsten Buffet gehabt. Eines vorneweg: Die Qualität des Menüs war wirklich sehr viel besser – vor allem das Rumpsteak mit Portweinsauce. Jammy! Es gab immer einen kleinen Snack, Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und ein Dessert. Auch mit dem Buffet. Alles bis auf das Buffet (jeweils 3 verschiedene Hauptgerichte) wurde an den Tisch gebracht. Es gab eine gute Auswahl an Speisen sowie Beilagen. Und immer gab es eine große Theke mit frischem Salat. Kritikpunkt ist aber die Qualität des Fleischs. Leider war da hin und wieder ziemlich fettiges Fleisch (Hirsch, Rind) dabei. Das war dann eher unangenehm im Mund auf „Schnecken“ zu beißen. Gefehlt hat mir auch hin und wieder das gewisse „Etwas“. Die Speisen waren lecker –Definitiv. Aber wer eine 5 Sterne-Küche erwartet, der wäre wohl enttäuscht;) Wie mein Mann so schön sagte:

„Schatz, das schmeckt ja so gut wie zu Hause hier. Wenn ich besser essen möchte, muss ich wohl schon 4 oder 5 Sterne essen gehen“.

Ich habe mich natürlich sehr über das Kompliment gefreut, wie ihr euch denken könnt. Die Messlatte liegt aber auch hoch. Tatsächlich fand ich beispielsweise den Rotkohl sehr lecker. So gut schmeckt meiner (noch) nicht 😉 Generell ist zu loben, dass die Küche immer sehr abwechslungsreich war. Es gab Kartoffelgericht, Couscous, Nudeln, verschiedene Knödel, Grießschnitten, verschiedene Gemüse und Fleisch. Zu zwei Fleischgerichten kam immer noch frischer Fisch hinzu. Und ich denke, auch Vegetarier wären wohl satt geworden. Positiv zu erwähnen ist die liebevolle Dekoration des Speisesaals. Vor allem zum romantischen Dinner haben sich die Damen viel Mühe gegeben.

Hauptgrund für die Buchung in einem Familotel war die angebotene Kinderbetreuung. Tatsächlich kann man sein Kind rund 50 Std./Woche betreuen lassen. Montag bis Freitag. Was nicht heißt, dass man sein Kind Non-Stop in die Betreuung geben soll – Nein! Es heißt aber, dass man flexibel sein kann und mal was am Morgen, am Mittag oder Abend gemeinsam unternehmen kann. Wir haben Claire die ersten drei Tage morgens in die Betreuung gegeben, um die Wellnesszone zu erkunden, zu kuscheln, zu reden oder einfach nur mal in Ruhe Karten zu spielen. Nach dem Mittagessen haben wir sie abgeholt und haben sie zum Mittagsschlaf hingelegt. Danach ging es ins Schwimmbad, oder auch in das große Spieleareal für die Kids. Das würde ich aber ehrlich gesagt eher als KITA bezeichnen, denn genau so ist es eingerichtet. Es gibt einen Speiseraum für die Kids. Eine Wickelzone und Kuschelbereiche für die Kleineren. Einen großen Saal zum Austoben und Spielen mit Rutsche und Bodenmatten. Highlight war übrigens ein Bällebad.

Spielezimmer

Die Betreuung selber besteht aus gelernten Kräften wie Kinderkrankenpflegern oder Erziehern, aber auch aus angelernten wie einem Tischlermeister und einer Mutter. Für mich völlig irrelevant, welche Ausbildung hinter dem Team steht – Hauptsache sie sind mit Herz dabei (und das sind sie!). Achja und sie sollten eine Erste-Hilfe-Ausbildung nachweisen können 😉 Wir sind begeistert gewesen und Claire wurde auch direkt am ersten Tag ohne Wenn und Aber dort gelassen. Und es hat geklappt. Ich frage mich, was bei der KITA mit diesem neuem System für ein Terz betrieben wird. Dieses Wochenlange eingewöhnen… Hier hat es Ratz Fatz geklappt. Kind war abgelenkt, und wir haben uns davon gemacht. Claire konnte immer zu uns, wenn sie wollte und fühlte sich wohl sicher und geborgen.

Ein ganz großes Lob an dieser Stelle an das gesamte Ottonenhof-Team. Nicht nur die Kinderbetreuung – alle Angestellten sind sehr kinderlieb. Unsere Maus hat sich sehr wohlgefühlt und war gern in der Spieleecke. Danke dafür!

Neben dem großen Spielareal gab es noch weitere Angebote direkt am Hotel. Durch das Wetter und den Schnee konnten wir manches nicht nutzen. Die Spiel-und Bolzplätze sowie den großen Abenteuerspielplatz nicht. Auch den Fuhrpark mit Bobbycars und Co. haben wir eher ignoriert. Wir hätten natürlich auch im überdachten Sandkasten spielen können, waren aber schlichtweg zu faul den ganzen Sand wieder loszuwerden. Shame on us 😉 Die Kids haben aber auch die Möglichkeit die Tiere der umliegenden Höfe zu füttern, Hühner zu jagen oder Ponyreiten zu gehen. Claire war ganze zweimal reiten und sooo begeistert. Wir sind wahnsinnig stolz auf sie und haben das für ihre Oma aufgenommen. Sie ist eine totale Pferdenärrin und sicherlich mächtig stolz auf ihr Enkelchen 😉

Ponyreiten auf dem Ottonenhof

Weiterhin gibt es in der näheren Umgebung (Willingen) einen Tierpark, eine Eissporthalle sowie ein Freizeitbad. Aufgrund des Wetters haben wir nur das Bad ausprobiert und waren Semi-begeistert. Recht teuer, für recht wenig Angebot, wenn man nur die Becken nutzt. Wer Saunagänger ist, profitiert definitiv mehr davon. Positiv war, dass wir die Willingen-Card vom Hotel vermacht bekamen und damit vergünstigt oder gar umsonst die Kultur und Freizeitangebote der umliegenden Städte nutzen konnten. Das ist im Preis inbegriffen und vor allem im Sommer sehr interessant.

Richtig Spaß hatten wir als endlich der Schnee kam! Das Hotel bietet eine Schlittengarage, aus der wir uns einfach bedienen konnten. Wir haben Schneemänner gebaut, sind Schlitten gefahren und konnten die Maus sogar schon allein fahren lassen. Es war wundervoll und sie hat es wirklich geliebt! Sie hat sooo viele schöne Erinnerungen mit nach Hause gebracht. Davon hat sie dann auch ganz aufgeregt immer wieder im Kindergarten berichtet, hat man uns gesagt 😉

Wir sind nun gespannt, was im Sommer alles geboten wird. Der Urlaub ist für den Anfang Oktober gebucht, damit ist es hoffentlich noch warm genug für Outdoor-Aktivitäten. Womit gleich die Frage geklärt wäre, ob wir wieder hinfahren würden, nicht? 🙂 Müssen wir auch, schließlich hat Claire am Abend unserer Heimreise direkt gefragt:

„Mama, nochmal Urlaub fahren?“

Wer kann da schon nein sagen? Wir hatten definitiv viele Rückzugs-  und Spaßmöglichkeiten. Wirklich toll war nämlich auch der Wellnessbereich, wenn Claire mal in der hauseigenen KITA war 😉

Schneemanbauen

Aktuell gibt es im Wellnessbereich eine Dampfsauna, eine Infrarotsauna, eine Blockhaussauna sowie ein Solarium und einen Whirlpool. Die Letzteren sind allerdings kostenpflichtig. Ich habe alles, bis auf das Solarium genutzt und war begeistert. Vor allem die Blockhaussauna hat es mir angetan. Es gab nichts Besseres, als nach einem Tag im Schnee in der Sauna aufzuwärmen. Nicht nur für mich, auch mein Mauserl fand es großartig. An einem Abend haben wir einen Mädelsabend veranstaltet und waren erst zusammen im Whirlpool, anschließend sind wir in die Blockhaussauna (durch den Schnee, da sie sich auf der Terrasse befindet) und haben uns in die Decken des Liegeraums gekuschelt. Wir waren beide mächtig entspannt und es war einfach totaaaaal schön.

Wellnessbereich

Neben dem Wellnessbereich gibt es noch eine weitere Wellnesszone in der Massagen und Beauty-Programme angeboten werden. Ich hatte die Pediküre sowie eine Hot Chocolate-Massage gewählt. Meinem Mann habe ich eine Schulter-Nacken-Massage spendiert. Die Massagen sind natürlich wie üblich nicht im Preis enthalten und liefen Extra auf die Rechnung ein. Ein großes Lob hierbei an die nette Dame vom Wellness-Team. Sie hat das toll gemacht und hat auch eine ganz liebe Art. Wir haben uns sehr wohl unter ihren Händen gefühlt und buchen das nächste Mal gern wieder ein Wellness-Programm! Die Wellness kann man übrigens am Tag der Anreise buchen und dafür sorgen, dass es in die Tagesplanung und Betreuungszeiten passt. Sehr praktisch! Ihr könnt zwischen Massagen, Gesichtsbehandlungen, kosmetische Behandlungen sowie Maniküren auswählen.

Jetzt sprechen wir mal Tacheles. Lohnt sich der Ottonenhof? Nunja, da wir schon wieder gebucht haben, habe ich die Frage schon beantwortet. Aber gern möchte ich das nochmal ausführen, warum: Es gibt definitiv Kritikpunkte, wie das Essen, was nicht immer perfekt war, den Umstand, dass das Schwimmbad so weit weg ist (wobei das auch kommuniziert wird) und der Fakt, dass bei wenig Gästen nicht ganz Volldampf gefahren wird. Sprich: Die Auswahl war ein wenig kleiner, die Ponys vielleicht nicht ganz so schick gemacht. Das hat aber denke ich auch irgendwo wirtschaftliche Gründe. Trotz alledem haben wir einen verdammt entspannenden Urlaub erlebt! JA verdammt es geht: Urlaub, Entspannung, Wellness, Familienaktivitäten und Paarzeit. Es kost halt nur Geld. Wie viel, möchte ich euch kurz aufzeigen, damit ihr euch transparent ein Bild davon machen könnt, wie viel man tatsächlich zahlen muss:

  • 7 Übernachtungen all. Inkl. (Frühstück, Kaffeezeit, Abendessen Getränke bis 23 Uhr): 1358,00 Euro
  • Sauerland-Card:  14 Euro
  • 2 x Whirlwanne (á 15 Minuten): 9 Euro
  • 1 Zwergenreiten (á 10 Minuten): 6 Euro
  • 1 x Wanderrit (á 20 Minuten): 10 Euro
  • 1 x Schokolade aus dem Hotelshop: 1,50 Euro
  • Wellness (30 Min Hot Stone Massage, 30 Min Nackenmassage,kleine Pediküre): 92,50 Euro
  • Abzüglich 1 x Schneemannbonus (Sonderzeit): – 100 Euro
  • Gesamtkosten (2 Erwachsene, 1 Kind): 1.391,00 Euro

Ihr seht, dass wir trotz unseres smava-Gewinns noch ein bisschen mehr Geld drauflegen mussten. Rechnet man die Spritkosten drauf, mussten wir ihn sogar verdoppeln. Aber das war es uns echt wert. Wir haben eine wundervolle Zeit als Familie gebracht, ein wenig zueinander gefunden und haben viele Intimitäten ausgetauscht 😉

Schneelandschaft in Ottlar

Allerdings ist unsere Rechnung nicht als 1:1-Maßstab zu nehmen, natürlich ist der Gesamtpreis saison- und angebotsabhängig. Wir hatten von der Goldeselwoche profitiert, weil wir direkt Anfang Januar gebucht hatten. Im Oktober nutzen wir das „Kurzwochen-Angebot“. Beispielsweise gibt es auch Babywochen, da kosten die Kids bis 3 Jahre halt einfach mal nix. Perfekt für Jungeltern (von Mehrlingen) also!

Natürlich arbeiten wir auch auf anderen Wegen an unserer Beziehung, für all diejenigen, die sich noch an die Diskussion erinnern. Gespräche, Auszeiten und Hilfe neutraler Personen. Dennoch hat der Urlaub definitiv einen Stein ins Rollen gebracht und für frischen Wind und neue Energie in der Beziehung gesorgt.

Danke, Danke und Danke liebes Ottonenhof-Team

Vielen lieben Dank an das Team des Ottonenhofs an dieser Stelle! Wir haben uns sauwohl gefühlt! Ihr seid echt super sympatisch. Danke liebe Kerstin, für die Gespräche am Abend und tollen Deko-Ideen. Danke Claudia, für deinen tollen Einsatz mit Claire – vor allem beim Wickelproblem 😉 Danke an das Reinigungsteam, die die Buden so richtig auf Vordermann bringen, sodass man sich wie zu Hause fühlt! Danke an die Küche, für die abwechlungsreichen und liebevoll drapierten Mahlzeiten. Einfach Danke an alle! Wir freuen uns schon sehr auf unseren Kurzurlaub im Oktober.

PS: Weil ich das Konzept einen Familotels gern näher kennenlernen wollte (vor einer Recherche kannte ich sowas gar nicht), habe ich Christian Rummel im Interview befragt!  Mit dabei: Jaaanz viel Liebe! 😉 Er ist wirklich ein total sympatischer Mensch und selbst Vater zweier Kinder. Der weiß also, wovon er redet 😉

Kuschelzeit

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2 Kommentare auf "Das Familotel Ottonenhof hat uns überzeugt {Bericht}"

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[…] ich euch begeistert von unserem All-In Familuenurlaub im Familotel Ottonenhof erzählt habe, möchte ich euch die Blicke hinter die Kulissen natürlich nicht vorenthalten. Und […]

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