Foto: André Hansmann (@ahaeffects)

[Gastbeitrag mit Produkt-Werbung]

Heute möchte ich euch unser neues Fahrrad vorstellen, das unseren Sohn hellauf begeistert! Es ist das XTEND MG+ von smarTrike, welches wir aktuell aber noch als Laufrad nutzen. Warum es perfekt für unsere Familie ist, womit wir ein wenig zu kämpfen hatten und warum es totzdem empfehlenswert ist? Davon möchte ich euch nun in meinem Gastbeitrag berichten. Helm auf, und los geht´s!

Perfekt für den kleinen Geldbeutel

Zugegeben, die Fahrräder, die ich bei meiner Freundin Rabenmutti Yasmin gesehen habe, haben uns schon imponiert. Aber ich bin ehrlich: Das ist ganz schön teuer. Mit ihren drei Kindern lohnen sich auch teurere Räder für kurze Zeitintervalle, da sie von Kind zu Kind weitergegeben werden können. Wir sind aber (aktuell) überzeugte Einzelkindeltern.

Ein Fahrrad für so viel Geld anzuschaffen, was vielleicht nur ein Jahr lang genutzt werden kann – das rechnet sich doch gar nicht.

Umso erfreulicher war es, als wir auf das XTEND MG+ von smarTrike gestoßen sind. Mit unter 200 Euro und einer jahrelangen Nutzungdsauer lohnt es sich so richtig. Meine Freundin hatte es uns empfohlen und ich habe direkt zugesagt! Dieses Fahrrad wächst nämlich mit und kann ab dem dritten bis über das sechste Lebensjahr hinaus genutzt werden.

Foto: André Hansmann (@ahaeffects)

Vom Laufrad zum Fahrrad – ohne Druck

Am Anfang ist es ein Laufrad mit Fußstütze (Stufe 1) – so kann das Kind erstmal den Gleichgewichtssinn schärfen und sich mit dem Gefährt vertraut machen. Perfekt für unseren Vierjährigen. Er fährt aktuell noch Laufrad und hat bereits seine ersten Versuche mit dem Fahrrad (Stufe 2) gemacht. So ganz will ihm das noch nicht gelingen, aber das muss es auch nicht!

Leider lassen sich Eltern heutzutage ja stark unter Druck setzen, sie vergleichen ihre Kinder mit anderen Kindern. Das führt dann auch dazu, dass die Kinder zu früh auf das Fahrrad gesetzt werden (mit Stützrädern) – nämlich dann, wenn die Eltern es möchten und nicht, wenn das Kind es will.

Foto: André Hansmann (@ahaeffects)

Jedes Kind ist anders – das Rad passt sich an

Wir sind da anders, denn wir wissen, dass sich Kinder nunmal unterschiedlich entwickeln. Manche sind sprachlich weiter, manche motorisch. Manche – wie Yasmins Tochter Marie, fahren bereits mit 3 Jahren Fahrrad. Und manche Kinder, wie Claire, mit 6 Jahren. Das zeigt mir, dass Kinder ihre Fähigkeiten individuell erlernen und ich mir keine Sorgen machen muss.

Also sind wir entspannt und freuen uns über kleine Fortschritte, wenn unser Sohnemann dazu bereit ist. Die ersten Fahrversuche mit dem Fahrrad hat er mit Freude angenommen, doch dann wollte er lieber zum Laufrad zurück. Kein Problem. Das XTEND MG+ von smarTrike lässt sich immer wieder rasch umbauen:

Foto: André Hansmann (@ahaeffects)

Der Auf- und Umbau

Das Rad aufzubauen, welches zum Teil demontiert im Karton liegt, ist an sich recht einfach. Man schraubt das Vorderrad an, setzt den Lenker in die richtige Position, und bringt die Trittfläche unterhalb des Rahmens an. Schon fertig! Unser Sohn war sofort bereit damit durchzustarten. Wichtig war uns, dass er aber auf jeden Fall erstmal einen Helm trägt. Ob Fahrrad, Laufrad oder Roller – der Helm muss immer mit.

Kaum war der Helm passend zum Rad angelegt, ging die wilde Runde auch los. Unser Sohnemann hatte keinerlei Schwierigkeiten mit dem Laufrad in Fahrt zu kommen. Was ein wenig stören könnte, ist der fehlende Fahrradständer. So sollte das Laufrad stets vorsichtig hingelegt werden. Aber das kennt er auch schon, da er ein altes Laufrad von der Rabenmutti ausgeliehen hat. Viel spannender war für uns die Frage: Wird er mit dem Fahrrad klar kommen? Und wie wird sich der Umbau für uns gestalten?

 

Weniger ist manchmal mehr

Der Aufbau zum Rad mit Kette und Pedalen wäre an sich einfach. Die Aufbauanleitung erschien uns im ersten Moment zu wenig detailiert, was dem Umstand zu verdanken war, dass mein Mann früher beruflich Räder repariert hatte. Er ging davon aus, dass er beim Umbau das Hinterrad entfernen müsse – so wie eben in der Vergangenheit auch. Aber diese Angaben fehlten in der Anleitung. Kleiner Spoiler: Das Hinterrad muss dran bleiben!

Mein Mann hat es allerdings abgeschraubt und das Unglück nahm seinen Lauf. Er hatte das Problem, dass das Hinterrad durch Vormontierung, also durch einen elektronischen Drehmomentschlüssel, angezogen war. So sehr, dass sich die Distanzscheiben in das Metall gedrückt haben. Das bedeutet, mit dem normalem beigefügten Werkzeug kann man die Schrauben nicht lösen. Nur mit einem guten Drehmomentschlüssel kriegt man die Teile runter. Was ja auch logisch ist: Es war ja nie gedacht, dass das Rad abmontiert werden muss. Ups.

Foto: André Hansmann (@ahaeffects)

Wie es richtig geht

Mit den Umbauproblemen wandten wir uns direkt an den Hersteller, der uns prompt weiterhelfen konnte. Wenn das Hinterrad dran bleibt und das Fahrrad wie vorgesehen umgebaut wird, ist das eine Sache von gerade Mal fünf Minuten. Absolut kinderleicht und wirklich für Jeden verständlich. Es muss lediglich ein Teil abmontiert werden, um die Kette einsetzen zu können. Ohne fummelige Spannarbeiten.

Sonst liebe ich den Aktionismus an meinem Mann, in diesem Fall wäre es wohl besser gewesen, die Anleitung vorab genau zu studieren. So hatten wir uns einen Rattenschwanz an Arbeit (Hinterrad entfernen, Kette neu einspannen usw.) eingebrockt. Vielleicht sollte in der Anleitung – neben ein paar fehlenden technischen Daten zum Fahrrad – hervorgehoben werden, dass ein Ausbau des Rades absolut nicht erforderlich ist. Damit werden dann auch die Übereifrigen von Mehrarbeit abgehalten. Vorrausgesetzt sie lesen die Anleitung 😉

Foto: André Hansmann (@ahaeffects)

Der Clou: Der Rahmen wächst auch mit

Nach dem erfolgreichen Umbau zum Fahrrad hat unser Vierjähriger mutig erste Fahrversuche unternommen. Ganz ohne Stützräder, das ist uns wichtig. Da er noch etwas wackelig unterwegs war, wünschte er sich den Rückbau zum Laufrad, was wirklich schnell von Statten ging. Wir sind schon gespannt, wie der Umbau zu Stufe 3 erfolgen wird. Denn das Fahrrad wächst quasi mit! Hierbei können nicht nur – wie üblich – Sitz und Lenker erweitert werden, sondern auch der Rahmen selbst.

Das garantiert jahrelangen Fahrspaß, bis über das sechste Lebensjahr hinaus.

Wir freuen uns sehr, dass wir das coole Fahrrad für unseren Sohn testen konnten. Aktuell könnt ihr es in Blau oder Rot erwerben. Im Preis enthalten sind bereits alle Bauteile, um das Rad zu erweitern. Da es, wie für smarTrike-Produkte üblich, mitwächst, ist es das ideale (Gruppen-)Geschenk zu Weihnachten oder den dritten Geburtstag!

Foto: André Hansmann (@ahaeffects)

Hinweis der Redaktion: Wenn euch Nathalies Gastbeitrag Lust auf das smarTrike Laufrad gemacht hat, schaut mal bei Babywalz vorbei. Da ist gerade das Laufrad Xtend Magnesium im Angebot!

Danke schön Nathalie, dass ihr eure Erfahrungen mit uns geteilt habt <3