Rita Roth arbeitete, bevor sie ihren ersten Roman im Jahre 2015 veröffentlichte, lange Zeit als Verwaltungsfachangestellte. Rita Roth liebt Ostfriesland und besonders die Insel Norderney, die sie immer wieder zum Schauplatz ihrer Romane und Krimis macht. Zu ihren Veröffentlichungen gehören unter anderem „Sanddornküsse & Meer“, „Sternschnuppenküsse“ und nun auch „Inselsünde“.

Klappentext:

„»Ich angle mir einen Millionär!« Mit diesem Wunschtraum im Gepäck reist Britt auf die ostfriesische Insel Norderney drei Monate später ist sie spurlos verschwunden. Einiges deutet auf eine Affäre mit dem bekannten Casanova Ricardo hin, der ebenfalls wie vom Erdboden verschluckt scheint. Ist Britt mit ihm durchgebrannt und genießt jetzt ihr Liebesglück? Oder ist sie einem furchtbaren Verbrechen zum Opfer gefallen? Gretje Blom stößt auf den Fall und entdeckt einige Ungereimtheiten. Gemeinsam mit ihren Freunden aus der Norderney-WG geht sie der Sache nach. Ins Visier gerät auch der Schönheitschirurg Rob van Geldern, der auf der Insel eine neue Beauty-Klinik eröffnen will und einen äußerst zwielichtigen Eindruck macht …“

Wichtige Informationen zum Buch:

Inselsünde

Autorin: Rita Roth
Erscheinungsdatum: 25. Juni 2019
ISBN: 978-3955739874
Verlag: Klarant

Cover:
Man schaut auf einen wunderbaren Strandabschnitt, der viele offene Strandkörbe zeigt. Im Hintergrund ist das Meer zu sehen. Ich habe mich sofort dorthin gewünscht, muss ich ehrlich sagen. Nichts deutet auf ein Verbrechen hin.

Inhalt:
Für mich ist „Inselsünde“ das erste Werk, welches ich von der Autorin Rita Roth gelesen habe. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Autoren, daher habe ich mich sehr gefreut ihre Werke für mich zu entdecken. „Inselsünde“ ist jedoch eine überarbeitete Neuauflage des Titels „Gretje macht das schon“. Die Idee an sich ist schon wirklich gelungen, wie ich finde. Ich empfinde es als echt orignell, dass die Protagonistin Gretje, die ja schon ein etwas älteres Semester ist, in einer WG mit ihren Freunden lebt. Bei ihnen geht es kunterbunt zur Sache, jeder sagt, was er denkt. Das macht die Sache unheimlich spannend. Es ist ein, wie ich finde, echt schönes Modell, um älter zu werden. So kann man sich gegenseitig helfen. Auf der anderen Seite würde Gretje jetzt sicherlich selbst die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Sie ist alles andere als auf Hilfe angewiesen, hat ein ganz schön freches Mundwerk 😉 und ist echt nicht auf den Kopf gefallen. Ich mochte sie von Anfang an total gern. Wenn sie erstmal einmal Lunte gerochen hat, lässt sie auch bei einem Verbrechen bzw. dessen Aufklärung nicht mehr locker. Auch ihre Freunde, die mit von der Partie sind, sind alle auf ihre Art interessant und facettenreich gestaltet, sodass sie einander gut ergänzen. Auf das Thema, dass sich hier jemand einen reichen Mann angeln wollte, gehe ich lieber nicht so genau ein, dass kann ich leider nicht so wirklich gut verstehen. Für mich gibt es bei der Partnersuche definitv andere Prioritäten ;-).

Aufbau, Struktur & Stil:
Die Handlung in „Inselsünde“ wird dem Leser aus Sicht verschiedener Charaktere geschildert. Die Autorin hat sich hierbei für die Perspektive in der dritten Person entschieden. Man erhält so einen sehr umfassenden Einblick in die Geschehnisse, was mir richtig gut gefallen hat. Schnell befindet man sich mitten im Geschehen. Besonders hervorheben möchte ich den humorvollen, bildlichen und dennoch sehr fesselnden Schreibstil. Dadurch wirkt die Geschichte unglaublich abwechslungsreich und lebendig. Die Spannung wird gut und konstant während durch unerwartete Ereignisse gesteigert. Schmunzeln musste ich auch immer über die Art und Weise, mit der die „Ermittlerin“ über neuere Techniken spricht.

Fazit:
„Inselsünde“ gelingt es mit einer Mischung aus humorvollen Schreibstil und fesselnden Ereignissen wunderbar zu unterhalten !!

Ich gebe fünf von fünf Funkelchen.

Bewertungssteinchen