Lena
Freitag, 1. Februar 2019

„Die kleine Sommerküche am Meer“ von Jenny Colgan {Rezension}

Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt etwa die Hälfte des Kalenderjahres in Frankreich. Ihr aktuelles Werk heißt „Die kleine Sommerküche am Meer“.

Klappentext:

„Vom quirligen London zur entlegenen Insel Mure? Nein – nur widerwillig kehrt die junge Flora in ihre schottische Heimat zurück. Weder die unberührte Landschaft noch das glitzernde Meer können sie aufmuntern, während sie ihren geschwächten Vater und ihre Brüder versorgt. Doch dann entdeckt sie das alte Kochbuch ihrer verstorbenen Mutter, und als sie ein Rezept nach dem anderen ausprobiert, öffnet sich ihr Herz: für die Sinnlichkeit des Essens, für die Schönheit der Natur und für einen neuen Anfang …“

Wichtige Informationen zum Buch:

Die kleine Sommerküche am Meer

Autorin: Jenny Colgan
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2018
ISBN: 978-3492313230
Verlag: Piper

Cover:
Man schaut direkt vom Inneren eines kleinen Hauses aufs Meer. Im Hintergrund sind Berge zu erkennen. Ich habe mich gleich so gefühlt, als würde ich selbst dort sitzen.Die Farben wirken sehr einladend, sehr frisch und ansprechend.

Inhalt:
„Die kleine Sommerküche am Meer“ ist das erste Werk, welches ich von der Autorin gelesen habe. Ich muss gestehen, dass ich zwei der vorherigen Werke von Jenny Colgan im Regal stehen habe, sie sind aber noch ungelesen. Hier hat mich der Klappentext und die Tatsache, dass es in Schottland spielt, einfach auf Anhieb angesprochen. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Flora. Sie ist ganz sicher keine junge Frau, von der ich behaupten würde, dass ich sie gleich in mein Herz geschlossen habe. Ganz zu Beginn wirkte sie auf mich ein wenig naiv, ganz besonders in Sachen Liebe. Nachdem ich sie jedoch eine Weile durch ihren Alltag begleitet habe und einige Informationen ihrer Vorgeschichte bekommen habe, konnte ich sie immer besser verstehen. Sie ist nicht glücklich in ihrem Leben, andererseits kann sie aus ihrer Routine nicht heraus. Flora weiß aber so wirklich auch nicht, was sie will. Als sie wieder längere Zeit mit ihrer Familie verbringt und in der Heimat ist, verändert sich ihr Leben. Leider ist es mir bei den meisten Charakteren nicht gelungen mit ihnen warm zu werden. Sie wurden facettenreich gestaltet, jedoch hatten sie mir teils zu wenig Tiefe, was ich sehr schade fand.

Aufbau, Struktur & Stil:
Die Ereignisse in „Die kleine Sommerküche am Meer“ wird dem Leser aus Sicht der Protagonistin Flora geschildert. Die Autorin hat sich hier für die Perspektive in der dritten Person entschieden. Ich hätte mich gefreut, wenn sie die Ich-Perspektive gewählt hätte, da ich mich persönlich dann meistens besser in die Geschichte hätte hineindenken können. So fiel es mir zwar leicht mir die beschriebene Landschaft und Situationen vorzustellen, jedoch war ich emotional von Beginn an, nicht so intensiv in die Geschehnisse eingebunden, wie ich es mir gewünscht hätte. Leider hat es eine Weile gebraucht, bis das Erzähltempo ein wenig angezogen wird und ich mich unterhalten gefühlt habe. Das heißt nicht, dass ich das Werk nicht mochte, aber die Entwicklungen haben teils, für meinen Geschmack, den Lesefluss ein wenig zäh wirken lassen.

Fazit:
„Die kleine Sommerküche am Meer“ hat ein bisschen Zeit gebraucht, um mich dann aber gut zu unterhalten. Hervorheben möchte ich hier definitiv die wunderschönen, bildlichen Beschreibungen der schottischen Küste !! Sie haben mich verzaubert.

Ich gebe hier nur drei Sterne.

Von |2019-02-01T17:16:41+00:00Februar 1, 2019|Kategorien: Bücher und mehr, Gastblogger|Tags: , , , , , |0 Kommentare

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