Mutter Kind Bindung hestellen mit Partnerlooks

Partneroutfit von Babauba Kindermode

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Wer denkt, dass die größte Herausforderung des Lebens darin besteht, ein Kind zu bekommen, liegt falsch. Eine noch größere Herausforderung ist es nämlich das zweite (dritte, vierte…) Kind zu bekommen. Zumindest empfinde ich das so und bekomme es aus meiner Filterbubble so mit.

Das erste Kind krempelt einfach mal das komplette Leben um. Die Interessen verschieben sich, die Prioritätenliste wird umgeschmissen. Statt Party, Freunde und Alkohol heißt es nun Spielplatz, Krabbelgruppe und Frucht-Quetschie. Als frisch gewordenes Elternpaar lernt man neue Seiten an sich und am Partner kennen. Und man lernt natürlich ein ganz neues Lebensmodell kennen: Elternsein.

Mit allen Wassern gewaschen? Wir nicht

Wer denkt, dass es sich dann damit erledigt hat und man beim zweiten Kind mit allen Wassern gewaschen ist, der liegt leider so gar nicht richtig. Zumindest nicht immer. Zwar kennen wir nun alle Windel-wechseln-Life-Hacks. Können dem Baby auf 1000 Millionen Arten die Zunge herausstrecken und wissen darüber Bescheid, was bei der Erstausstattung hilft und was Unsinn ist – aber eine Sache kennen wir noch nicht: Geschwister-Vibes.

Mit einem neuen Geschwisterchen werden die Karten neu gemischt. Die Prioleiste verschiebt sich nochmal.

Plötzlich ist da noch ein Mensch, dessen Bedürfnisse fokussiert und in das Familienleben integriert werden müssen. Und ich gestehe euch: Auch nach einem Jahr fällt mir das so unglaublich schwer!

Claire trägt eine Tunika mit Tulpenärmeln

Claire trägt ihre neue Babauba-Tunika (ab 24 €)

Bedürfnisse jonglieren? FAIL

Wir gehen einen Weg, den ich als ziemlich bedürfnis-/beziehsungsorientiert beschreiben würde. Entgegen der Klischees, dass man damit in die Rolle der aufopfernden Mutter fällt, versuche ich dabei alle Bedürfnisse zu jonglieren: Die meines Babys, die der großen Schwester, die meines Mannes und irgendwie auch meine.

Und daran bin ich so oft gescheitert, das sage ich euch! Angefangen damit, dass ich nicht verstehe, wann meine Tochter ein echtes Bedürfnis verspürt, oder nur einen Wunsch hat. Das ist ein großer Unterschied, da Bedürfnisse immer so gut es geht befriedigt werden sollten. Wünsche können warten oder auch mal Wünsche bleiben.

Wunsch ist Wunsch – oder?

Es gibt da leider keine richtig gute Definition, da jedes Individuum andere Präferenzen hat und damit manche Wünsche so schwerwiegend sind, dass es echte Bedürfnisse werden oder umgekehrt: Manch Bedürfnis ist für einen Menschen gar nicht so wichtig, dass es eigentlich mehr ein „Nice to Have“ wird.

An einem Beispiel: Das Bedürfnis nach Nähe. Manche Menschen haben kein Bedürfnis nach körperlicher Nähe oder nur stark begrenzt. Sie schlafen am liebsten allein (sogar im eigenen Zimmer, ohne Partner), sie kuscheln kaum und kommen auch sonst recht gut ohne körperliche Nähe aus.

Andere wiederum – wie ich – brauchen körperliche Nähe unbedingt, da sie sonst einfach innerlich vertrocknen würden.

Außerdem habe ich einen großen Wunsch nach Sauberkeit. Für die meisten ist das einfach ein Wunsch. Für mich stellt es ein echtes Bedürfnis dar. Wenn es nicht sauber und ordentlich ist, werde ich innerlich unruhig. Meine Gedanken kreisen nur darum, dass es unordentlich ist. Überall sehe ich Bakterien, mein Bedürfnis danach mir ständig die Hände zu waschen ist riesig. Ich werde sogar regelrecht aggressiv und kann nicht einschlafen. Die Unordnung begleitet mich bis in den Traum hinein.

Bedürfnisse identifizieren fällt mir schwer

Für manche mag das irre klingen und nicht nachvollziehbar – und genau das ist der Haken: Manche Bedürfnisse sind nicht nachvollziehbar, wenn man sie selbst nicht kennt/hat. Darum scheitere ich auch so oft die Bedürfnisse meiner großen Tochter zu erkennen. Was? Ich soll ihr schon wieder auf der Toilette helfen? Das kann sie mit 5 Jahren doch allein? ICH soll sie schon wieder anziehen? Dafür ist sie echt schon alt genug. Macht sie das, weil sie faul ist und kein Bock hat, oder weil sie dadurch meine Nähe tanken möchte?

Manchmal platzt mir echt der Kragen, weil ich ohnehin schon überlastet bin und dann ständig „zu ihr rennen“ muss. Mir ist dabei nie so richtig klar, ob ich ihr einen Wunsche erfülle oder ein Bedürfnis stille. Das Teufelchen auf meiner Schulter sagt mir, es sind nur Wünsche, setz dich da mal durch.

Das Engelchen auf meiner Schulter fragt mich dann immer, wie viel Exklusivzeit wir an dem jeweiligen Tag bereits miteinander verbracht haben, und ob sie jetzt einfach mal ein bisschen Mama tanken muss…

Oft gewinnt das Teufelchen, weil ich so gestresst bin und mein Bedürfnis nach Ruhe darüber stelle. Aber richtig fühlt es sich auch nicht an.

Tulpenärmel

Bindungsverlust zu Claire

Warum ich euch das erzähle? Weil ich das Gefühl habe, dass meine Bindung zu Claire in den letzten Monaten gelitten hat. Seit Marie da ist, hat sich meine Aufmerksamkeit verlagert. Ich teile sie zwischen den Kindern auf. Anfangs war sie natürlich stark auf Marie fokussiert. Babys haben im ersten Lebensjahr keine Wünsche. Sie haben nur Bedürfnisse. Und die sollten so gut es geht erfüllt werden.

Blöd nur, dass es da eine große Schwester gibt, die da kein Verständnis für hat und man plötzlich versuchen muss, das Baby aus der Schussbahn ihres Frusts zu schieben. Selbstverständlich hat sie allen Grund traurig zu sein. Ich habe definitiv weniger Zeit. Ich sage viel öfter „Jetzt nicht“, „Mach das bitte allein“ oder „Ich kann gerade nicht“. Doch all diese Sätze und das „versetzen“ führt dazu, dass sie sich zurückgewiesen fühlt. Sie wird verletzt und ich merke, wie unser Band Risse bekommt. Sie ist eifersüchtig.

„Geschwistereifersucht ist evolutionär bedingt. Während Kinder heute liebevoll behütet aufwachsen, lag die Kindersterblichkeit vor etwa 500 Jahren noch bei etwa 50%. Es überlebten die Kinder, die es am besten verstanden, sich den größten Teil der knappen Ressourcen zu sichern.“ (Zitat: Eifersucht und Rivalität unter Geschwistern| Das gewünschteste Wunschkind)

Mehr Exklusivzeit hilft bedingt

Ich habe versucht, diese Risse zu flicken, das Band elastisch zu halten und zu „ölen“. Beispielsweise gab es abends immer Exklusivzeit für Claire. Zur Schlafenszeit habe ich Marie bei ihrem Papa „geparkt“ und eine Stunde – oder mehr – Zeit mit Claire im Schlafzimmer verbracht. Ich habe ihr vorgelesen, sie durchgekitzelt, sie im Arm wiegend versucht in den Schlaf zu singen. Diese Stunde war unsere Stunden, was auch – bis auf wenige Ausnahmen – gut geklappt hat.

Aber es war zu wenig. Was ich tagsüber verpasst habe, konnte ich abends nicht wieder gut machen. Ich saß oft mit Marie auf der Couch und habe sie gestillt. Aufstehen konnte ich anschließend nicht, da Marie oft dabei einschlief. Für Claire muss es richtig doof gewesen sein, Marie und mich als so eine unzertrennliche Einheit erlebt zu haben.

„Mit dem Geschwister wird alles anders. Das Vertraute schwindet. Bis dahin konnte sich das Erstgeborene als Teil der Erwachsenenwelt fühlen. Seinem Empfinden nach war diese Welt der Erwachsenen wegen ihm und für ihn da. Nun gehört ihm diese Welt nicht mehr voll.“ (Prekop, J., 2002, Erstgeborene. Über eine besondere Geschwisterposition)

Eine Enttäuschung jagt die nächste

Ich schlug vor, dass ich ihr vorlese, während ich stille. Oder wir ein Brettspiel oder Puzzle spielen könnten. Meistens wollte sie das nicht. Sie wollte JETZT gefälligst Meerjungfrau spielen (ein Rollenspiel). Ich soll JETZT zu ihr auf den Boden kommen. Ich soll mit ihr tanzen… Sie dabei immer zu enttäuschen war richtig blöd.

Ich hatte gefragt, ob es eine Alternative gäbe, die wir gemeinsam machen könnten, während ich sitzen muss. „Kika schauen!“. Tja, und so verbrachten wir einige Nachmittage auf der Couch. Ich habe ihr den Kopf gekrault und wir haben Kika oder einen Disneyfilm geschaut. Gemeinsam. Natürlich keine optimale Lösung, aber wenn es hilft…

 

Marie, warte bitte

Es war mein Weg den Zugang zu ihr zu erhalten. Zu zeigen, dass ich immernoch für sie da bin. Mittlerweile ist Marie alt genug, dass sie auch mal warten kann. Da sage ich dann: “Marie, warte bitte, ich möchte mich zuerst um Claire kümmern.“ Damit Claire auch versteht, dass sie nun gerade wichtiger ist und auf meiner Prio-Liste ganz oben steht.

Die neue Geschwisterdynamik hat bisher viel Kraft und Tränen gekostet. Von allen Seiten. Und ich bin sicher, das wird es noch nicht gewesen sein. Aber ich möchte ihr weiterhin signalisieren, dass mir beide Kinder gleich wichtig sind. Dass ich beide Kinder liebe, wenn auch nicht immer gleich. Dass wir als Familie eine Einheit sind.

Wir sind eine Einheit

Diese Einheitlichkeit möchte ich auch auf verschiedenen Wegen visualisieren. Dazu habe ich den Mädels beispielsweise Geschwister-Outfits besorgt. Damit sich Claire auch zu Marie zugehörig fühlt. Seit ich die knallbunte Babauba Mode entdeckt habe, kann ich sogar einen Schritt weiter gehen. Diese quirrlig bunte Mode gibt es nämlich nicht nur für Kinder, sondern auch für die Mama.

Nun können wir zu dritt als optische Einheit auftreten. Und das sorgt stets für mächtig Aufsehen wenn ich im Partnerlook mit meinen Kids unterwegs bin.

#werbungwegenmarkennennung | Heute war ich zum ersten Mal in der #Waldau #Bonn unterwegs. Was ein schöner Ort! Zu schade, dass er so weit weg ist 🙁 es gibt einen großen Spielplatz, einen Wald und ein Wildtier-Gehege. Man kann die Toilette samt Wickelraum nutzen und Snacks kaufen. Perfekt also! Da Marie heute morgen geimpft wurde, hatten wir das Schwimmen Mal ausfallen lassen. Aber so am Waldrand konnten wir uns auch abkühlen 😊 und psssst… Sind unsere Fairy- Klamotten nicht einfach geil?! 😍 Ich trage eines der neuen Stillshirts von @babauba.de und bin begeistert, wie gut es klappt… #momblogger_de #momlife #momblogger #mamablogger #mamablog_nrw #mama #lebenmitkindern #momoftwo #momof2 #photooftheday #instagirls #Family #Familie #Familienleben #Familienalltag #mädchenmama #babauba #babaubalove #kidsofbabauba

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Tipps um die Mutter-Kind-Bindung zu stärken

Es gibt natürlich noch einige weitere Dinge, die man tun kann, um die Bindung zu stärken. Hier eine kleine Ideen-Liste (natürlich passt nicht jede Idee zu jeder Familie):

  • Feste Exklusiv-Zeiten einrichten (täglich)
  • Unterstützung holen (Babysitter, Oma, Opa, Freundin, Papa), die sich ums Baby kümmert, während man mit dem großen Kind spielt/malt/etc.
  • Gemeinsame Aktivitäten mit dem Baby (Schwimmen gehen, Spielplatzbesuch, Spaziergänge mit Eis für das große Kind)
  • Partnerlooks (das große Kind wählt z.B. aus)
  • Das große Kind nicht zwingen die Spielsachen zu teilen, sondern zugestehen, dass es sein Eigentum ist
  • Großes Kind bei der Babypflege einbeziehen (Füttern, Windeln wechseln, bespaßen)
  • Dem großen Kind während der Stillmahlzeiten Aufmerksamkeit schenken (spielen, puzzlen, malen, TV schauen…)
  • Das Kind wahrnehmen. Wertschätzende Blicke oder ein kleines Lächeln, um Aufmerksamkeit zu signalisieren, kann viel bewirken
  • Generell: Das große Kind in seiner Rolle als große Schwester/großer Bruder bestärken und aufzeigen, was es schon alles kann und darf (im Gegensatz zum Baby)
  • Reden, Reden, Reden: Frust und Trauer aushalten, annehmen und darüber sprechen. Dabei ganz klar aufzeigen, dass man selbst damit hadert, die Bedürfnisse zu jonglieren und ehrlich zugeben, wenn man sich damit überfordert fühlt.

Natürlich wird sich die Situation nicht von jetzt auf gleich ändern. Aber ich spüre Verbesserungen. Wir halten nun weiter daran fest. Außerdem strebe ich aktuell eine Mutter-Kind-Kur an. Ich habe eine Klinik gefunden, die bedürfnisorientiert unterwegs sein soll und sogar Interaktionen für Mutter und Kind anbietet. Wir sind sicherlich noch nicht am Ende unserer Reise zur Familie angekommen, aber auf einem guten Weg dahin…

Habt ihr noch Tipps, um die Bindung (erneut) zu stärken?

Kindermode von Babauba

Kennt ihr Babauba schon? Es handelt sich hierbei um außergewöhnliche Baby- und Kleinkinder (und auch Mama) Mode. Babauba fällt vor allem mit kunterbunten, knalligen Stoffen auf. Neben Klamotten gibt es auch etliche Accessoires, Windeltaschen, Hüte, Wickeltaschen, Picknickdecken und und und aus den auffälligen Stoffen. Tragt ihr Babauba seid ihr garantiert immer ein optischer Hingucker. Ich liebe das total!

Babauba hat sich vor allem durch sein cleveres Kundenbindungsystem durchgesetzt. Babauba-Taler, Prio-Status, Facebook- und WhatsAppGruppen – das Babauba-Team ist in den soziaen Medien einfach richtig gut aufgestellt und hat viele durchdachte Kampagnen. Dadurch konnten sie ihre Fanzahlen innerhalb kürzester Zeit stark ausbauen.

Das Unternehmen gibt an, mit hochwertiger Baumwolle zu arbeiten und das zu fairen Bedingungen innerhalb der EU. Die Mode ist immer streng limitiert und daher heiß begehrt. ACHTUNG: Akute Gefahr einen Shopping-Sucht! Ich habe schon viel Geld im Shop gelassen…

Gewinnt einen 100 Euro Gutschein für Babauba

Habt ihr Lust Babauba auch mal auszuprobieren? Oder seid ihr schon Fan und die Stoffe sind euch in Fleisch und Blut übergegangen? Egal! Ich biete einfach für alle, die knallbunte Stoffe und Kleidung so sehr lieben wie ich eine super Gewinnchance an: Babauba hat mir einen 100 Euro (EINHUNDERT!) Gutschein zur Verfügung gestellt, den ich nun unter allen Kommentatoren verlosen möchte.

Gewinnfrage: Was ist euer absolutes Lieblingsmotiv im Babauba-Shop?

Babauba Gewinnspielbanner

Extra-Lose: Natürlich könnt ihr eure Gewinnchancen damit erhöhen, dass ihr auf verschiedenen Kanälen teilnehmt. Wer auf Facebook oder Instagram mitmacht, erhält jeweils ein Extra-Los. Wer also bei allen drei Kanälen mitmacht, kann drei Lose ergattert und die Chancen somit verdreifachen! (Schreibt das bitte in den Kommentar)

Ich wünsche euch nun gaaaanz viel Glück!

Teilnahmebedingungen:
* Teilnahmeschluss ist am 15. September 2018 um 22:00 Uhr.
*  Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Name im Fall des Gewinns auf dem Blog genannt wird.
* Teilnehmen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist und einen Wohnsitz innerhalb Deutschland hat.
* Für den Versand wird keine Haftung übernommen.
* Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
* Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Sie werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
* Auch an Babauba werden eure Daten nur im Falle eines Gewinnes und nur zur Gewinnzusendung weitergeleitet
* Ihr erklärt euch damit einverstanden, als Gewinner öffentlich auf Facebook benannt zu werden.

 

[Anzeige] Vielen Dank an Babauba.de für unser Partneroutfit und natürlich den Gewinngutschein!

Stärken der Mutter Kind Bindung