Eingeimpft – Ein facettenreicher Dokumentarfilm über das Impfen

Eingeimpft - Bilder Collage

Bilder: © 2017 Flare Film Adrian Stähli

 

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Impfen – ein Thema, das Eltern wie kein Anderes polarisieren kann. Wir selbst sind Impfbefürworter. Ich hatte das Thema im Bio-Leistungskurs, hatte den Unterschied zwischen Tot- und Lebens-Impfstoffen kennengelernt und auch, warum man manchmal Wirkverstärker benötigt. Für mich ist Impfen in etwa so selbstverständlich, wie Haare kämmen und das Hände waschen nach dem Klogang. Es gibt aber (leider) viele Menschen, die das Impfen ablehnen.

Ich bin Impfbefürworter

Meine persönliche Meinung hierzu ist klar: Sie gefähren damit nicht nur ihr eigenes Wohl, oder das ihrer Kinder. Nein. Sie gefährden damit auch Andere, beispielsweise meine kleine Tochter, die noch nicht alle Impfungen erhalten hat (weil es altersbedingt eben noch nicht abgeschlossen ist). Und das sehen sie nicht einmal: Letzens war ich bei einer befreundeten Mutter eingeladen und habe dort erst erfahren – und zwar nur nebenbei – dass ihre Kinder nicht geimpft seien.

Ich war ehrlich gesagt verstimmt. Und geschockt. Immerhin hatte ihr Sohn uns besucht, als Marie nur wenige Wochen alt war. Ich hätte es NIE zugelassen, wenn ich gewusst hätte, dass ihr Sohn total ungeimpft ist. Immerhin ist er Kita-Kind und kann damit allerhand Krankheiten herumschleppen. Ich war baff, mit welcher Leichtfertigkeit Impfgegner das Leben anderer Kinder aufs Spiel setzen… Aber das spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder.

Impfen – Heikles Beziehungsthema

Papa David ist auch eher ein Impfbefürworter, seine Frau Jessica hat durch einen Zwischenfall in der Schwangerschaft ein mieses Bauchgefühl. Also macht sich David auf den Weg, um nach Antworten zu suchen: Impfen ja oder Nein? David entscheidet sich dazu, auf eigene Faust zu recherchieren und dreht in bester Filmemachermanier direkt einen Dokumentarfilm (Eingeimpft – Start 13. September 2018) über seine Reise. Dabei verpackt er seine Ergebnisse in eine kleine Beziehungskomödie, damit es dem Zuschauer auch nicht langweilig wird.

„Ständig hin- und hergerissen zwischen seinen häuslichen Verpflichtungen und seinen investigativen Recherchen, reist David um die halbe Welt, trifft Ärzte, Forscher und Betroffene, um festzustellen, dass die gängige Impfpraxis weltweit auf dem Prüfstand steht. Doch die Zeit drängt: in der Berliner Nachbarschaft brechen die Masern aus, Jessica ist wieder schwanger und die Impfentscheidung für die kleine Zaria ist überfällig.“

Großartige Mischung, auch für Dokumentarfilmdrückeberger

Auch, wenn einige Aussagen bei mir ganz schön Stirnrunzeln verursachen – Durchschlafen antrainieren?! Sitz, Platz, Aus! – finde ich den Film insgesamt spannend, informativ und dennoch lustig gemacht. Normalerweise kann ich mich mit Dokumentarfilmen nicht gut anfreunden. David hat aber eine perfekte Mischung aus Emotionen, Informationen und bildgwaltigen Eindrücken geschaffen, die den Zuschauer im Herzen packt und mitreißt.

Was habe ich mit den erkrankten Kindern mitgelitten? Wie habe ich mit der kleinen Zaria mitgefiebert? Man merkt einfach, dass David hier nicht nur als Filmemacher, sondern eben auch als Vater aktiv war. Der Film hat Herz, der Film wirkt ehrlich und authentisch. Und einfach voll normal.

Kurzum: Ich finde den Film einfach großartig – Egal, ob Impfgegner oder Impfbefürworter. Jeder kann dazu lernen, jeder wird emotional involviert.

Szene aus Eingeimpft

© 2017 Flare Film Adrian Stähli

Hier einige Pressestimmen zu „Eingeimpft“

„Ob Gegner oder Befürworter. Der Film „Eingeimpft – Familie mit Nebenwirkungen“ blickt differenziert auf ein polarisierendes Thema.“ rbb Stilbruch

„Sievekings Art ist weder populistisch noch naiv, weder skandalisierend noch verharmlosend. Ein einfach ehrlicher und sehr sympathischer Film.“ filmstarts.de

„Keine verbissene Auseinandersetzung, sondern eine humorvolle Annäherung.“ Aktiv

„Stellt auf unterhaltsame Weise ein komplexes Thema dar und zeigt, dass zwischen Ja und Nein jede Menge andere Wahrheiten liegen.“ Mephisto 97,6

Gewinnspiel: „Eingeimpft“ Buch und Kinotickets

Ihr seid nun neugierig geworden? Na, dann macht schnell beim Gewinnspiel mit! Wir verlosen ein Printexemplar des Buches (ab 20. August im Handel) sowie 2 mal 2 Freikarten (Start 13. September 2018) für Eingeimpft! Verratet uns dazu einfach: Wie steht ihr zum Impfen und warum?

Gewinnspielbild Eingeimpft Kinofilm

Teilnahmebedingungen:
* Teilnahmeschluss ist am 25. August 2018 um 22:00 Uhr.
*  Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass sein Name im Fall des Gewinns auf dem Blog genannt wird.
* Teilnehmen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist und einen Wohnsitz innerhalb Deutschland hat.
* Für den Versand wird keine Haftung übernommen.
* Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
* Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Sie werden vertraulich behandelt und zum Versand der Gewinne an den Sponsor (Farbfilm) weitergegeben.
* Ihr erklärt euch damit einverstanden, als Gewinner öffentlich auf Facebook benannt zu werden.

[Anzeige] Vielen Dank an Farbfilm Verleih für das Bereistellen der Kinotickets und des Printexemplares.

Von |2018-08-14T11:57:20+00:00August 14, 2018|Kategorien: Produkttests|Tags: , , , , |5 Kommentare

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Michael Freyer
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Impfen ist vernünftig und sinnvoll

Martina
Gast

Hört sich echt spannend an, ich bin ja die Impftante 😀 Einmal aus Versehen in den Tropen mitten in einem Fluss gestanden und alle schauen sich panisch an als einer sagt „Wer von euch ist gegen Typhus geimpft?“ Ein paar Jahre später war ich es dann wirklich, als Taucher willst du dir echt nichts einfangen in gewissen Gewässern, ja man schluckt diese Brühe auch…. Meine Tochter ist immunschwach, natürlich ist sie geimpft und ich musste in den letzten 9 Jahre viele andere Kinder mit Down Syndrom sterben sehen an „kleinen“ Infekten gegen die man nicht impfen kann, wer miterlebt wie… Read more »

Johanna
Gast

Cool, dass es zu diesem Thema ein Film gemacht wurde. Ja, auch ich habe schon so einige Streitgespräche geführt und nicht selten waren die sehr emotional, obwohl die Argumente sachlich waren. Ich kann verstehen, dass Eltern Angst um ihre Kinder haben, dennoch glaube ich, dass Impfgegner längst vergessen haben, wie schrecklich manche Krankheiten tatsächlich sind, weil wir ihnen nicht mehr – wie früher – im Alltag begegnen. Das stimmt mich immer sehr nachdenklich.

Jitka Nickel
Gast

Ich würde sehr gerne an der Verlosung teilnehmen. Ich bin Vertreterin einer individuellen Impfentscheidung. Da Nicht-Geimpfte Menschen sich auf verschiedenste Arten anstecken können (Erkrankte Kinder und Erwachsene, Nicht-Geimpfte Kinder und Erwachsene, Geimpfte Kinder und Erwachsene mit niedrigen Titern und unerkannte „Impfversager“) und da ich eine Grundskepsis gegenüber der Pharmaindustrie und dementsprechend auch dem Robert-Koch-Institut habe, was das Wohl der Menschen angeht, sehe ich meine Verantwortung zuallererst mal für das Kind, für das ich die Entscheidungen treffe. Viele Impfungen werden hierzulande ja nur durchgeführt, um die Erkrankungsrate zu senken = die Arbeitskraft der Eltern zu erhalten. Um Leben und Tod geht… Read more »

nadja hrisch
Gast
nadja hrisch

nehme gerne teil

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