Aktionsbeitrag zum Werk „Vollmondmord“: Interview mit Susanne Ptak

Hallo ihr Lieben,

ich durfte mir einige Fragen für Susanne Ptak überlegen, was mich wieder einmal sehr gefreut hat. Die spannenden Einblicke erhaltet ihr nun hier 😉

Gib doch unseren Lesern, die dich noch nicht kennen, mal eben kurzen Einblick in deinen bisherigen Werdegang? Seit wann bist du Autorin? Was reizt dich an dem Genre Krimi besonders? Wie kam es dazu, dass du in diesem Genre schreibst?

„Da ich ja nicht mehr so ganz jung bin, beschränke ich meinen recht umfangreichen
Lebenslauf mal auf die wichtigsten Punkte: 1964 kam ich in Düsseldorf zur Welt. Eigentlich bin ich eine gelernte Anwaltsgehilfin, habe in diesem Beruf aber nie gearbeitet, sondern landete nach der Lehre in einer Werbeagentur, wo ich auch als Texterin tätig war. 1994 machte ich mich mit einem Bastelgeschäft selbständig. In dieser Zeit begann auch meine erste Autorenkarriere – ich schrieb 32 Bastelbücher für den Vielseidig-Verlag, noch unter meinem Mädchennamen Susanne Scholz. 1998 wurde dann aus mir Susanne Ptak. 2003 zogen mein Mann und ich nach Ostfriesland, wo ich 2010 eine kleine Schafskäserei eröffnete. Ein schönes, aber auch sehr, sehr hartes Geschäft, wie ich feststellen musste. So kam es auch zu den Krimis, quasi aus schierer Mordlust, eine wirklich nervtötende Wochenmarktkundin betreffend. Die gute Frau lebt noch, dafür entstand der erste Krimi „Grünlandmord“, den ich im Februar 2014 veröffentlichte.“

Was geschieht in deinem Werk „Vollmondmord“?

„Ein Mord. Nein, Spaß 😉 Die Kommissare Werner Harms und Steffen Köster haben es dieses Mal nicht nur mit einem Mord zu tun, der sie bei übelstem Winterwetter aus den warmen Stuben jagt, sondern sie müssen sich auch noch um ältere Fälle kümmern, die mit dem aktuellen Verbrechen zusammenhängen. Außerdem gibt es ein streng gehütetes Familiengeheimnis, welches es aufzudecken gilt.“

Wie dürfen wir uns als Leser die Recherchearbeit vorstellen?

„Die hält sich bei mir in ausgesprochen übersichtlichen Grenzen, da ich sehr viel im Internet recherchiere. Wichtige Handlungsorte sehe ich mir meistens vorher an.“

Mich erinnert das Szenario an das ein oder andere reale Verbrechen 🙁 , ich gestehe ich bin ein Aktenzeichengucker. „Inspirieren dich echte Verbrechensfälle beim Schreiben?“ Mit mir würde da definitiv die Fantasie durchgehen.

„Aber ja! Natürlich inspirieren mich echte Fälle! Ich sehe zum Beispiel gerne „Auf Streife“. Morde kommen da zwar so gut wie nie vor, aber das eine oder andere Verbrechen liefert doch ein gutes Motiv für einen Mord.“

Für mich ist es immer wieder erschreckend zu sehen, was manchen Menschen dazu bewegt, solch abscheuliche Dinge zu tun. Wie wichtig ist es dir in deinen Krimis, auf den Charakter eines Täters einzugehen?

„Die meisten Krimis stehen und fallen mit dem Charakter des Täters, denn nur, wenn man diesen kennt, lässt sich auch das Mordmotiv schlüssig gestalten.“


In weit ist es dir wichtig, dich an der eigentlichen Ermittlungsarbeit der Polizei zu orientieren, also deine Charaktere authentisch handeln zu lassen
?

„Gar nicht. Ich habe mich zeitweilig sehr mit Polizeiarbeit beschäftigt. Wollte ich diese aber eins zu eins auf die Krimis übertragen, würden die sterbenslangweilig … Zum Beispiel hat mir mal ein Kriminaltechniker erklärt, dass die Kommissare gar nicht am Tatort „herumstolpern“, und dass die Spurensuche oft Tage in Anspruch nimmt. Das würde doch niemand lesen wollen. Also, ich jedenfalls nicht.“

Mal eine ganz andere Frage, in welchen Charaktere deiner Werke würdest du gerne mal schlüpfen, wenn du dich entscheiden müsstest? Hättest du da jemand bestimmtes im Blick?

„Britta von Rabe-Köster, eine meiner Hauptprotagonistinnen aus den „Spinnkrimis“. Sie ist mein absoluter Lieblingscharakter.“

Zum Abschluss würde ich noch gerne wissen, ob du selbst viel liest und wenn das der Fall ist, welches Genre du bevorzugst bzw. ob du ein Genre bevorzugst :-)?

„Ich lese jeden Abend vor dem Schlafen. Sonst habe ich leider nicht viel Zeit dazu; muss ja schreiben :-). Meine bevorzugten Genres sind Krimis und Fantasyromane.“

Liebe Sanne, ich danke dir ganz herzlich für deine Zeit und die spannenden Einblicke.

Von |2018-05-23T20:29:39+00:00Mai 23, 2018|Kategorien: Autoren, Bücher und mehr, Gastblogger|Tags: , , , |0 Kommentare

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