„Silberschwingen: Erbin des Lichts“ hat mich wunderbar unterhalten !!

Emily Bold wurde 1980 in Mittelfranken geboren, wo sie auch heute mit ihrer Familie lebt. Sie schreibt Romane für Erwachsene und Jugendliche und hat mittlerweile fünfundzwanzig Werke auf dem deutschsprachigen Markt veröffentlicht. Ihr aktueller Roman „Silberschwingen: Erbin des Lichts“ ist ein Jugendbuch.

Klappentext:

„Thorn kann kaum atmen, ihr Körper schmerzt, ihr Rücken glüht – etwas Unerklärliches geht mit ihr vor. Und schon bald erfährt sie: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge und schwebt plötzlich in höchster Gefahr. Denn als Halbwesen hätte sie bereits nach ihrer Geburt getötet werden sollen. Als Lucien, der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen, von ihrer Existenz erfährt, macht er Jagd auf sie. Thorn ist fasziniert von Lucien, denn er ist das schönste Wesen, dem Thorn jemals begegnet ist – und zugleich ihr schlimmster Feind.“

 

Wichtige Informationen zum Buch:

Silberschwingen: Erbin des Lichts

Autorin: Emily Bold
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2018
ISBN: 978-3522505772
Verlag: Planet

Cover:
Die Gestaltung des Covers ist wunderschön gelungen. Je nachdem, wie der Einfall des Lichtes ist, schimmert es weiß oder rosafarben. Im Mittelpunkt steht ein junges Mädchen, aber auch die Tower of London sind zu sehen. Mir gefällt es sehr gut, man sieht einen deutlichen Bezug zum Inhalt des Buchs.

Inhalt:
Ich habe schon einige Werke von der Autorin Emily Bold gelesen, jedoch war das Genre Jugendbuch neu für mich. Es hat mich aufgrund des Klappentextes und des Covers gleich angesprochen. Mich hat auf Anhieb die Welt, die sie erschaffen hat, neugierig gemacht. Mich beeindrucken solche Wesen, die Fantasie, aber auch die Art und Weise, wie hier Macht und Magie regieren. Neben den magischen Wesen, steht eindeutig die Liebe, aber ebenso Freundschaft, Vertrauen und andere zwischenmenschliche Beziehungen und Werte im Mittelpunkt des Geschehens. Wir begleiten dabei als Leser die junge Thorn durch ihr Leben. Mir hat es sehr gefallen, wie sich Thorn innerhalb der Geschichte entwickelt. Ganz zu Beginn war sie mir nicht so wahnsinnig sympathisch, sie wirkte ein wenig eingebildet. Ihre Prioritäten haben meinen eigenen, selbst in diesem Alter, definitiv nicht entsprochen und ihren Freunden gegenüber war sie oft auch abweisend. Je mehr sie jedoch in die Welt der Silberschwingen eingeführt wird und sich selbst verändert, desto offener und liebenswürdiger wird sie. An mancher Stelle wirkt sie ein klein wenig trottelig, manchmal handelt sie naiv, aber stets aus warmherzigen Gründen heraus. Das hat sie unglaublich sympathisch erscheinen lassen. Für ihre Freunde setzt sie sich ein und steht hinter ihnen. Was mir auch gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass sie ihren eigenen Kopf hat und ihre Meinung auch unumwunden äußert. Ihr männlicher Gegenpart ist Lucien. Lucien ist der Sohn und Nachfolger, des mächtigen Oberhaupts der Silberschwingen. Er teilt die Meinung seines Vaters meistens nicht, sondern versucht immer wieder Schlupflöcher zu finden, um die Anweisungen von ihm zu umgehen. Dennoch ist er ein junger Mann voller Widersprüche für mich. Es fällt mir noch ein wenig schwer ihn einzuschätzen.

Aufbau, Struktur & Stil:
Die Handlung in „Silberschwingen: Erbin des Lichts“ wird uns aus Sicht der Protagonistin Thorn, in der Ich-Perspektive, geschildert. Mir hat die Wahl der Autorin hier zugesagt, weil es mir dadurch viel leichter fiel, eine intensive Bindung zu Thorn aufzubauen. Auch wenn ich oftmals ganz anders gehandelt hätte, konnte ich ihre Gedanken und Gefühle wirklich gut nachvollziehen. Was ich unbedingt hervorheben möchte, ist die unglaubliche Energie, die ich während des Lesens gespürt habe, das Buch hat mich wirklich komplett an sich gefesselt. Innerhalb weniger Stunden hatte ich es durchgelesen und die Spannung, ebenso wie das Tempo wurden wunderbar gesteigert. Gut gefallen hat mir auch der flüssige und bildliche Schreibstil von Emily Bold. Ich konnte mir die Situationen immer wieder vor Augen halten und sie wie einen Film zusammenhängend ablaufen lassen. Während des ganzen Werks schaffte es die Autorin eine wahnsinnig, düstere aber nie unheilvolle Stimmung aufzubauen, die ebenfalls dazu führte, dass ich „Silberschwingen: Erbin des Lichts“ kaum noch zur Seite legen konnte.

Fazit:
„Silberschwingen: Erbin des Lichts“ hat mich richtig gut unterhalten und gefesselt. Ich bin sooo froh, dass ich das Buch jetzt erst gelesen habe und deshalb nicht mehr solange auf die Fortsetzung, die im Juli erscheint warten muss.

Ich gebe fünf von fünf Funkelchen.

Bewertungssteinchen

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