Danielle Paige ist eine amerikanische Bestsellerautorin, ihre Serie „Dorothy Must Die“ stand monatelang auf der Bestsellerliste der New York Times. Mit „Snow: Prophezeiung von Feuer und Eis“ ist das erste Werk, welches deutschsprachig veröffentlicht wird. Bevor sie sich dem Schreiben widmete, arbeitete sie fürs Fernsehen. Sie studierte an der Universität von Columbia und lebt heute in New York.

Klappentext:

„Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht …“

Wichtige Informationen zum Buch:

Snow: Prophezeiung von Feuer und Eis

Autorin: Danielle Paige
Erscheinungsdatum: 19. September 2017
ISBN: 978-3522202374
Verlag: Thienemann Verlag

Cover:
Man schaut direkt auf das Gesicht eines jungen Mädchens, um sie herum sind Federn abgebildet. Passend auf den Inhalt abgestimmt, wurde das Cover in verschiedenen Blautönen gestaltet.

Inhalt:
„Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ ist das erste Werk, welches ich von Autorin Danielle Paige gelesen habe. Gleichzeitig ist es der Auftakt einer neuen Reihe. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, denn er erinnerte mich sofort an ein Märchen. Die Welt Algid, die Danielle Paige hier erschafft, ist eine wunderbare und faszinierende Landschaft aus Eis und Schnee. Wir begleiten die junge Snow, die sich sofort durch ihr temperamentvolles Wesen auszeichnet. Sie lebt zunächst in einer geschlossenen Anstalt, da sie dazu neigt, aggressiv gegenüber anderen Menschen zu werden. Sie ist sehr schnell reizbar. Dennoch war sie mir auf Anhieb sympathisch. Trotz ihrer Lebenslage versucht sie sich nicht alles sagen zu lassen und hinterfragt die Ereignisse, die um sie geschehen. Ihre große Leidenschaft gilt der Malerei, sie kann wunderbar die Charaktere auf Bildern einfangen. In „Snow: Prophezeiung von Feuer und Eis“ werden sehr viele unterschiedliche Charaktere eingeführt. Leider ist es durch die Vielzahl so, als würden einige nur oberflächlich dargestellt, was ich sehr schade finde.

Aufbau, Struktur & Stil:

Die Handlung in „Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ wird dem Leser aus Sicht von Snow, in der Ich-Perspektive, geschildert. Ich konnte mich so recht schnell in Snow hineinversetzen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen war. Ich denke, dass es daran liegt, dass es zu Beginn soviele Charaktere in die Handlung eingeführt werden, deren Bedeutung ich in diesem Band, noch nicht wirklich gesehen habe. Dies nimmt eine ganze Anzahl an Seiten in Anspruch, weshalb die Spannung erst sehr langsam gesteigert wird. Die Idee des Buchs hat mir sehr gut gefallen. Leider hat mich die Geschichte wenig berührt und die Tatsache, dass die junge Snow mit verschiedenen Charakteren Liebeleien beginnt, störte mich hier zunehmend. Gut gefallen hat mir der bildliche und detaillierte Schreibstil, dank dem ich mir die faszinierende Welt, wunderbar vorstellen konnte. Es gelang mir gut, mir die Situationen direkt vor Augen zu halten.

Fazit:
„Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ schafft eine faszinierende Welt, die mir ebenso wie die Idee des Werks gut gefallen hat. Leider hat mich die Gestaltung der Charaktere hier ziemlich enttäuscht !

Ich gebe drei von fünf Funkelchen.