Das Prämenstruelle Syndrom (PMS): Die Tage vor den Tagen

Kann man während der PMS alles gebrauchen.

Viele Frauen kennen es: Das Unwohlsein, dass kurz vor der Menstruation einsetzt. Vielleicht ist man näher am Wasser gebaut? Oder aggressiver? Einige haben Krämpfe, andere Wassereinlagerungen. Diese Begleiterscheinungen der Regelblutung werden unter dem Begriff des Prämenstruellen Syndroms (PMS) zusammengefasst.

Jede Frau hat mindestens ein oder zwei Anzeichen die kurz vor Eintritt der Periode kommen. Andere, so wie ich, haben einige mehr.

Woher kommt das PMS?

Die Periode ist etwas vollkommen natürliches, genau so auch die Begleiterscheinungen. In der Regel machen sie kaum Probleme und beeinträchtigen die Frau nur kurzzeitig.

Die genauen Ursachen des Prämenstruellen Syndroms sind bis heute noch unklar. Es wird vermutet, dass der zyklische Wechsel der Geschlechtshormone einen Einfluss auf die Nervenbotenstoffe und die Neurotransmitter hat. Vor allem betroffen davon ist das „Glückshormon“ Serotonin, denn dessen Konzentration schwankt zusammen mit den hormonellen Veränderungen im weiblichen Körper. Zudem gilt als gesichert, dass PMS in direkten Zusammenhang mit der zweiten Zyklushälfte und den daraus resultierenden Abfall des Östrogens und dem Anstieg des Progesterons steht.

 

Was hilft gegen PMS?

Inzwischen gilt als gesichert, dass ein ungesunder Lebensstil mit zuviel Alkohol, Zucker, Koffein und Nikotin das PMS begünstigen. Eine Umstellung dieser Lebensgewohnheiten hilft meist bereits. Zudem hilft es regelmäßig Sport zu machen, z.B. Yoga, Tanzen oder längere Spaziergänge, da genug Bewegung förderlich ist.

Wenn all das nicht helfen sollte, kann man es mit regulierenden Zyklustees probieren. Vor allem der Zyklustee 2 kann förderlich sein.

 

Meine persönliche Geschichte mit der PMS

PMS: Wäääh! Geh weg!

Natürlich gibt es auch die ganz „Glücklichen“ wie mich bei denen all das nicht geholfen hat. Was machen die?

Nun ja, das Prämenstruelle Syndrom und ich haben eine lange Geschichte, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie bei mir mit zunehmendem Alter immer schlimmer wird. Teilweise kann ich gar nicht mehr sagen, ob ich noch PMS habe oder schon schwanger bin. Und seit der Schwangerschaft wurde es nur noch schlimmer. Da ich jetzt endgültig die Nase voll habe und alle natürlichen Mittel nicht gewirkt haben, habe ich mir ein Rezept für die Minipille verschreiben lassen. Zum einen stille ich noch, zum anderen habe ich echt keine Lust. Da die PMS direkt nach dem Eisprung anfangen kann und eben dauert bis die Periode einsetzt, habe ich jeden Zyklus Wochenlang Spaß. Die zweite Zyklushälfte geht durchschnittlich 10 Tage, kann aber auch bis zu 19 Tage gehen. Sollte sie länger als 19 Tage dauern solltet ihr euren Frauenarzt aufsuchen, weil dann irgendwas in eurem Körper nicht ganz rund läuft (z.B. habt ihr eine Zyste oder seid einfach nur Schwanger).

Durchschnittlich dauert meine zweite Zyklushälfte etwa 15 Tage. Also habe ich 15 Tage „Spaß“. Und auf diesen Spaß habe ich keinen Bock mehr.

Wenn euch die PMS belastet: Geht unbedingt zum Arzt. Es gibt viele Möglichkeiten die da helfen können und in der Regel hilft schon eine Umstellung des Lebensstils. Wenn all das nichts bringt und ihr euch wirklich quält, nicht mehr leistungsfähig seid und auch sonst einfach nicht mehr wollt: Euer Frauenarzt/ eure Frauneärztin kann euch helfen!

 

Ich zähle gerade die Tage bis dieser Zyklus um ist und ich sagen kann: Adieu PMS!

 

Wie sieht es bei euch aus? Plagt ihr euch auch so mit der PMS wie ich? Oder seid ihr eher wie Yasmin und habt kaum Beschwerden?

 

Liebe Grüße

 

Semi

 

[Sämtliche Infos die ich hier zusammengefasst habe kommen von Frauenärzte im Netz und aus meiner Erfahrung. Ich habe keine medizinische Ausbildung und das hier soll nur eine Übersicht sein, um auf das Thema aufmerksam zu machen.]

Von | 2017-08-24T10:51:24+00:00 August 28, 2017|Kategorien: Dies & Das, Mutterleiden, Uncategorized|Tags: , , |0 Kommentare

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