Aktionsbeitrag zum Werk „Tod auf Juist“: Die Insel Juist

Hallo ihr Lieben,

ich bin ganz ehrlich, bevor ich das aktuelle Werk von Ulrike Busch „Tod auf Juist“ gelesen habe, war mir nicht einmal bewusst, dass es diese Insel tatsächlich gibt. Jaa, ich weiß, ich war noch nie so wirklich ein geografisches Ass ;-), wir sind zudem früher durch die Nähe zu den Niederlanden, immer an der niederländischen Küste unterwegs gewesen. Umso mehr freut es mich jetzt aber, Euch nun ein paar Informationen zur Insel geben zu können.

Der Name der Insel wurde höchst wahrscheinlich vom Wort „güst“, welches „karg, unfruchtbar“ bedeutet, abgeleitet, was die Insel auch eine lange Zeit tatsächlich war. Für die Insel wird von der Tourismuswirtschaft oftmals die Umschreibung „Längste oder auch Schönste Sandbank der Welt“ verwendet.

Die Nordseeinsel Juist ist eine der Ostfriesischen Insel und liegt zwischen Borkum und Norderney. Sie gehört zum Bundesland Niedersachsen und befindet sich im Wattenmeer. Mit 17 Kilometern Länge ist sie die Längste der ostfriesischen Inseln. Die Gemeinde Juist gehört zum Landkreis Aurich. Auf der Insel gibt es zwei Ortsteile: den in Westdorf und Ostdorf unterteilten Hauptort sowie Loog.

Hier seht ihr ein tolles Bild des Inselwappens  (Quelle: Pixabay)

Die Insel entstand als Aufsandung auf Resten des nacheiszeitlichen Festlandes. Archäologische Funde lassen auf eine Besiedlung von Juist bereits vor 1400 in der ausgehenden Häuptlingszeit schließen. Die erste offizielle Erwähnung der Insel erfolgte 1398.

Der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle für die Inselbewohner. In fast allen Häusern auf der Insel gibt es Unterkünfte, die an Urlaubsgäste vermietet werden. In der Hochsaison halten sich bis zu viermal so viele Touristen wie Einheimische auf der Insel auf. Trotz des in den Sommermonaten teilweise kühleren Seewetters und des hohen Preisniveaus ist die Insel in der Hochsaison regelmäßig ausgebucht. Ich glaube, dass mich das als Einwohner der Insel manchmal dann doch ein wenig stressen würde, andererseits ist es ohne den Tourismus sicher kaum möglich zu überleben.

Die autofreie Insel Juist ist – wie die anderen ostfriesischen Inseln – ein Nordseeheilbad. Ich finde es enorm, dass auf Juist der Autoverkehr fast komplett verboten ist. Stattdessen dienen Pferdegespanne und Pferdekutschen zur Fortbewegung.

Ich hoffe, Euch hat der kleine Einblick zur Insel Juist gefallen, herzliche Grüße Lena

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2 Kommentare auf "Aktionsbeitrag zum Werk „Tod auf Juist“: Die Insel Juist"

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Susanne
Gast

Auf der Insel Amrum sind auch keine Autos erlaubt. Ich freue mich, daß es auch autofreie Plätze heute noch gibt.

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