Autoreninterview mit André Wegmann

Hallo ihr Lieben,

gerade eben habe ich das neuste Werk des Autors André Wegmann, welches „In den Fängen des Bösen“ heißt, beendet. Für mich war es der erste Thriller, den ich von ihm gelesen habe. Dafür kann ich definitiv sagen, dass es nicht das letzte Werk ist, was seinen Weg in mein Regal finden wird. Die Veröffentlichung von „In den Fängen des Bösen“ erscheint mir eine gute Gelegenheit Euch André Wegmann als Autor, seine Arbeit und sein aktuelles Buch ein bisschen näherzubringen.

Magst du den Lesern ein bisschen über Dich erzählen?

Ich heiße André Wegmann, bin 38 Jahre alt und lebe in der niedersächsischen Kleinstadt Friesoythe. Seit einigen Jahren bin ich selbstständig und verdiene mit dem Schreiben mein Geld. Neben meiner Autorentätigkeit arbeite ich für Unternehmen und Werbeagenturen als Texter. In meiner Freizeit mache ich viel Sport, lese und unternehme Ausflüge in die freie Natur.

Wie kamst du zum Schreiben und der Zusammenarbeit mit dem Klarant Verlag?

Mit dem Schreiben von Geschichten begann ich kurz nachdem ich anfing, als Texter zu arbeiten. Da ich schon seit der Kindheit sehr viel lese, wollte ich mich selbst mal als Autor versuchen und nachdem die erste, noch recht kurze Veröffentlichung über Kindle Direct Publishing gleich relativ gut ankam, nahmen die Dinge ihren Lauf. Nach einigen Veröffentlichungen im Selfpublishing fragte mich der Klarant Verlag letzten Herbst, ob ich Interesse an einer Zusammenarbeit hätte. Der Verlag erschien mir sehr professionell und ambitioniert und auch mein Gefühl sagte mir, dass es ein guter Schritt sei, um weiter voranzukommen.

Wer oder was inspiriert dich bei deiner Arbeit?

Inspirationen für meine Bücher gewinne ich z.B. aus anderen Romanen, Filmen oder aus der Zeitung.

Worum geht es in deinem Werk „In den Fängen des Bösen“? Kannst du uns einen Einblick in die Handlung geben?

Es geht um das Verschwinden eines jungen Paars aus einem ostfriesischen Küstendorf. Die Behörden gehen von einem Bootsunfall aus, nur die Mutter der 17-jährigen Jessica will sich nicht so recht damit abfinden. Sie beauftragt den Privatermittler Michael Jesko aus Bochum, die Sache näher zu beleuchten. Der erklärt sich eher widerwillig bereit, den Auftrag anzunehmen, da wirklich zunächst alles auf einen Unfall deutet und er kaum Ansatzpunkte hat. Der Leser aber weiß es von Beginn an besser, denn Jessica ist gar nicht ertrunken, sondern wurde Opfer eines schlimmen Verbrechens. „In den Fängen des Bösen“ ist ein teilweise deftiger Nordsee-Thriller mit viel Lokalkolorit, der die Leser hoffentlich bestens unterhalten wird.

Was hat sich dazu inspiriert ausgerechnet Werke in dem Genre Thriller zu schreiben und zu veröffentlichen? Liest du dieses Genre vielleicht selbst auch gerne?

Zunächst habe ich ja einige Bücher im Horror-Genre veröffentlicht. Horror und Thriller lese ich auch selbst sehr gerne, ja. Ich kann mich in diesen Genres beim Schreiben außerdem relativ frei literarisch austoben und eine ganze Bandbreite von Emotionen beim Leser entfachen: Spannung, Nervenkitzel, Romantik, ein bisschen Humor und Grusel. Ich kann eigentlich alles mit einbringen und daraus eine unterhaltsame Geschichte mixen.

Im Werk „In den Fängen des Bösen“ ist der Protagonist ein Privatermittler. Wie muss man sich in diesem Fall die Recherchearbeit vorstellen? Sprichst du vielleicht sogar mit realen Personen über ihren Beruf?

Ja, ich habe in der Tat auch mit einem echten Privatdetektiv über einige Aspekte seines Berufs gesprochen. Ansonsten braucht man ja nur mal das Fernsehen einschalten … Reality-Formate mit Privatermittlern erfreuen sich ja anscheinend momentan sehr großer Beliebtheit. Da bekommt man schon einige Eindrücke, was diese Arbeit so mit sich bringt.

Wann dürfen die Leser denn mit deiner nächsten Veröffentlichung rechnen? Darfst du schon sagen, wo sie spielen wird, welches Thema im Mittelpunkt steht?

Der zweite Fall für Michael Jesko ist für den Sommer geplant. Ich sitze noch an der Rohfassung des Manuskripts, aber es wird ein stellenweise richtig perfider Thriller, der im Ruhrgebiet, wo Jesko sein Büro hat, beginnt. Im weiteren Verlauf spielt die Handlung auch in Norddeich, dem aus „In den Fängen des Bösen“ bekannten fiktiven Küstenort Grevensiel und in Leer.

Vielen Dank für deine Zeit und das Interview 😉

Von | 2017-02-24T09:52:59+00:00 Februar 24, 2017|Kategorien: Autoren, Bücher und mehr, Gastblogger|Tags: , , , |1 Kommentar

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1 Kommentar auf "Autoreninterview mit André Wegmann"

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[…] schwärmt von André Wegmanns gerade erschienen Krimi In den Fängen des Bösen (Klarant, 2017) und spricht mit dem Autor. Der Nordsee-Thriller mit viel Lokalkolorit handelt vom Verschwinden eines jungen […]

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