Bald ruhest auch du

Bald ruhest auch du

Autorin: Wiebke Lorenz

Erscheinungsdatum: 16.März 2015

ISBN: 9783453291713

Verlag: Diana Verlag

Wiebke Lorenz absolvierte nach dem Abitur ihr Magisterstudium in den Fächern Anglistik, Germanistik und Medienwissenschaften.

Sie war Redakteurin für die Zeitschriften „Brigitte Young Miss“, „Petra“ und „Für Sie“.

Seit 2001 schreibt sie als freie Autorin für verschiedene Zeitschriften und arbeitet für TV-Sender und Buchverlage.

Sie veröffentlichte u.a. die Bücher „Allerliebste Schwester“, „Was?Wäre?Wenn?“ und „Bald ruhest auch du“.

Cover:
Mich hat es direkt angesprochen, da es mich doch irgendwie leicht gruselte, als ich es mir näher angesehen habe. Es hielt meinen Blick auf das Buch gefangen. Es ist gut auf den Inhalt des Buchs abgestimmt, da sowohl die Erde, die ich jetzt mal mit dem Friedhof assoziiere als auch die Rosen, welches die Lieblingsblumen einer Person in der Geschichte sind, spielen eine Rolle im Buch.

Klappentext:

„Töte dich selbst – sonst stirbt deine Tochter

ruhe

Foto: Lena Wilczynski

Nach dem Unfalltod ihres Mannes fühlt Lena sich wie in einem Albtraum. Aber sie weiß, dass sie leben muss – für ihr Kind, denn Lena ist im achten Monat schwanger. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr der wahre Horror erst noch bevorsteht. Vier Wochen nach der Geburt ist die kleine Emma plötzlich spurlos  verschwunden. Entführt aus ihrer Wiege. Schon bald wird Lena klar: Sie soll büßen. Doch wofür? Ein perfider und grausamer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.“

Inhalt:

Was muss es für ein schreckliches Gefühl sein, aufzuwachen und zu merken, dass sein Baby verschwunden ist? Aus der eigenen Wohnung, dem kleinen Bettchen entführt? Ich kann es zum Glück nicht nachvollziehen, stelle es mir aber wirklich grausam vor, alleine wegen der Schuldgefühle. Sicher glaubt man keine gute Mutter zu sein, da man sein Kind nicht beschützt hat, und wird sich sein Leben lang Vorwürfe machen :-(.

Neben der Protagonistin Lena gibt es noch einige Nebencharaktere. Besonders hervorzuheben ist hier Lenas Schwiegermutter Esther, die sich sehr um Lena und ihr Baby kümmert und sorgt. Dann gibt es außerdem Josy, Daniels Tochter aus erster Ehe. Auch deren Mutter Rebecca und ihr Mann Martin spielen eine Rolle. Niklas Krohn, der Bruder des anderen Unfallopfers taucht ebenfalls immer wieder auf. Natürlich gibt es noch mehr Nebenfiguren, aber ich beschränke mich hier mal auf diese.

Lena kommt man als Leser am nächsten und sie war mir auch recht sympathisch. Ich habe mit ihr gelitten, denn man muss sich vorstellen, dass sie gerade erst ihren Mann verloren hat, er aus dem Leben gerissen wurde und sie dieses Trauma noch nicht verarbeitet hat. Sie muss sich in der neuen Situation erst einmal zurecht finden, auch ihre Rolle als Mama finden.

Kurze Zeit später passiert ihr das Schlimmste, was man sich für eine Mutter vorstellen kann, die Entführung des eigenen Babys.

Aufbau/Struktur & Stil:

Am Anfang bin ich eher schwer in das Buch reingekommen muss ich sagen, aber es wurde schnell besser und spannender. Es hat mich durch den wirklich gelungenen Spannungsaufbau der Handlung auch wahnsinnig gefesselt.Ich war gezwungen weiter zu lesen, um endlich rauszufinden, wer denn jetzt Emma entführt hat. Ich hatte einige Vermutungen doch Wiebke Lorenz hat es geschafft, mich mit den vielen unerwarteten Wendungen, immer wieder zu verunsichern und zu täuschen. Es hätte jeder sein können, weil jeder irgendwie ein Motiv hatte.

Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen, denen der Leser folgen muss, Vergangenheit und Gegenwart. Außerdem werden regelmäßig gruselige Abschnitte in der ICH-Perspektive aus Sicht des Entführers eingestreut.

Die Situationsbeschreibungen sind alle sehr bildhaft und ich konnte viele Szenen vor meinen Augen sehen. Einzig allein, die Szene, in der es um den Hund geht, hätte ich mir etwas weniger intensiv gewünscht.

Fazit:

Ein spannender Thriller, den man schnell nicht mehr aufhören kann zu lesen!!

Ich gebe vier von fünf Sternchen.

4-funkelchen

Von |2016-10-20T11:58:44+00:00August 8, 2015|Kategorien: Bücher und mehr, Gastblogger|Tags: , , , , |0 Kommentare

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