März 18, 2018

Rettungsaktion für Hebammen: Der längste Brief der Welt

Weltrekordversuch: Längster Brief der Welt für die Hebammen

Lasst uns gemeinsam was bewegen und einen Weltrekord für Hebammen aufstellen! Bis zur Westfam (15.09.2018) versuchen wir den längsten Brief der Welt zu schreiben und ihn der Regierung in Berlin zuzusenden. Zu überbieten sind dabei 5 Kilometer – eine wahrlich große Aufgabe. Jeder einzelne Brief kann den Hebammen helfen. Bitte nehmt euch ein paar Minuten Zeit und macht mit. Die Hebammen brauchen uns und wir brauchen sie…

Kurz & knackig

Wer: Blogger, Leser, ALLE
Was: Einen simplen Brief schreiben, Werbung machen, zum Mitmachen animieren
Warum: Hebammen sind wichtig für einen guten und sicheren Start ins Leben
Wie: Beitrag bis zum Ende lesen und loslegen

Wenn meine Freundin Mira eines ist, dann ganz bestimmt verrückt. Im positiven Sinne. Ihr Kopf sprudelt immer so  vor Ideen. Sie ist voller Energie und Tatendrang. Vor allem für die Hebammen möchte sie sich stark machen. Dazu hatte sie bereits die Storchenfonds gegründet. Sie hoffte damit zumindest die Zukunft einiger Hebammen sichern zu können.

Der längste Brief der Welt - Weltrekordversuch für Hebammen

Klick mich

In guten, wie in schlechten Zeiten

Hebammen begleiten schwangere Frauen, sprechen ihnen Mut zu, wenn sie besorgt sind. Sie wachen im Kreissaal über uns und unsere Babys – das kostbarste Gut dieser Welt. Hebammen begleiten uns sogar im ersten Babyjahr und stehen immer mit Rat und Tat zur Seite.

Auch meine Hebamme war bei Marie für mich da. Sie gab mir Sicherheit und Halt. Im Kreissaal konnte mich die (eigentlich fremde) Hebamme derart gut auffangen, dass ich kraftvoll und selbstbestimmt gebären konnte. Es war eine absolute Traumgeburt – auch, weil ich mich geborgen und verstanden gefühlt hatte.

Eine jede Frau sollte eine so wundervolle Erfahrung machen dürfen. Sie sollte eine Hebamme an ihrer Seite haben, die sie während Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit begleitet. Aber nicht jede Frau hat die Chance auf eine Hebamme.

Hebammen müssen ihre Berufung aufgeben

Immer mehr Hebammen müssen aufhören. Sie können die Kosten nicht mehr tragen. Immer mehr Geburtsstationen werden geschlossen. Geburten sind einfach nicht wirtschaftlich genug. Viele freiberuflichen Hebammen müssen ihren Beruf – oft ihre Berufung – an den Nagel hängen.

So kann es nicht weitergehen! Die Politiker beschweren sich über Fachkräftemangel. Geburtenrückgang. Mangelnde Kräfte in den sozialen Berufen. Dabei sind sie selber dafür verantwortlich. Ich habe bei Marie bereits in der 8. Woche nach einer Hebamme gesucht und bin nur mit viel Glück fündig geworden.

Eine Beleghebamme hatte ich gar nicht mehr bekommen. Meine Freundin Dani hatte ebenfalls Pech und sogar gar keine Hebamme an ihrer Seite. Und dabei hätte sie es dringend nötig gehabt, da ihre Geburt alles andere als traumhaft war…

Wie könnt ihr den Hebammen helfen?

Jetzt hatte Mira die Idee, die Regierung in Berlin auf die Hebammensituation – die sonst immer so geflissentlich unter den Tisch  gekehrt wird – auf kreative Weise hinzuweisen. Sie möchte sich einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde sichern. Und dabei kann einfach JEDER mitwirken, der möchte.

Wir sammeln EURE Wutbriefe, Dankesbriefe an Hebammen, Geburtsberichte, Klagebriefe, Forderungen und setzen diese zusammen zu einer überdimensionalen SCHRIFTROLLE.

Egal, ob ihr Mutter, Vater, Oma, Opa, Onkel, Tante oder WasauchimmermitundohneGeschlecht seid. Ihr ALLE könnt einen Brief verfassen und ihn Mira zuschicken. Alle notwendigen Bedingungen findet ihr auf der Aktionsseite. Auch ich habe einen Brief verfasst und lasse ihn Mira zukommen. Dafür hat Claire auch ein schönes Bild gemalt und selbst Marie habe ich mitwirken lassen. Pure Frauenpower hier 🙂

Und nun hoffe ich, dass auch ihr, liebe Blogleser 5 Minuten eurer Zeit investiert, einen Brief schreibt und ihn zum Briefkasten tragt. Vielleicht ist das eine Tasse Kaffee am Tag weniger, vielleicht eine gerauchte Zigarette weniger, vielleicht könnt ihr dafür 5 Minuten weniger schlafen…

Aber eines ist Gewiss – mit 5 Minuten eures Lebens könntet ihr dazu beitragen das ganze Leben anderer Menschen zu verändern. Bitte seid dabei. Lasst uns den längsten Brief der Welt schreiben und der Regierung zeigen, dass UNS die Hebammen nicht so egal sind, wie dem Rest der Welt Politiker.

 

PS: Bei dieser Petition könnt ihr ebenfalls für die Hebammen einstehen!

Die Hastags zur Aktion: #meinbrieffürdenweltrekord und #meinbrieffürhebammen

#elternblogger #elternhelfenhebammen #längsterbriefderwelt #weltrekord #guinnesworldrecord

 

Von | 2018-03-23T22:10:35+00:00 März 18, 2018|Kategorien: Vorstellungen|Tags: , , , , |8 Kommentare

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8 Kommentare auf "Rettungsaktion für Hebammen: Der längste Brief der Welt"

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Das ist eine wunderbare Aktion. Darf man das Logo mit der Mama von der Aktionsseite für den eigenen Blogbeitrag verwenden?

[…] Das es für Hebammen und Geburtshelfer nicht gerade rosig aussieht, sollte sich rumgesprochen haben. Man liest häufiger von unglaublichen Versicherungsbeiträgen von Selbstständigen und einem generellen Mangel an Personal. Immer wieder gibt es verschiedene Aktionen um auf das Problem aufmerksam zu machen. Hier ist eine weitere:  https://dierabenmutti.de/2018/03/18/rettungsaktion-fuer-hebammen/ […]

Neben dem Brief ist diese Petition beim Bundestag super hilfreich! https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_01/_28/Petition_76417.nc.html Wenn dort bis Dienstag das Quorum erreicht wird, ist die Petition nicht nur übergeben, die MUSS dann auch ÖFFENTLICH im Bundestag angehört werden. Mehr Infos und Unterschriftenlisten zum Ausdrucken statt online zeichnen gibt es hier http://www.gerechte-geburt.de/petition-2018/

Hab sofort mein Briefpapier rausgeholt und losgeschrieben:
http://die-linkshaenderin.blogspot.de/2018/03/zum-mitmachen-der-langste-brief-der.html

Stefanie

Bei mir war es eine Tasse Kaffee mehr ?

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